Die Startaufstellung würde sich aus der gestürzten WM-Tabelle bilden, das Ergebnis des Quali-Rennens dann die Startaufstellung für das Hauptrennen am Sonntag.
Dadurch soll das Wochenende weniger vorhersehbar werden.
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"Ich habe in den vergangenen Tagen viele Stellungnahmen von Fahrern und Experten gehört, was die Spannung des Renn-Formates betrifft. Um die Situation aufzuklären und Missverständnissen vorzubeugen: Es finden Diskussionen über Experimente in der Saison 2020 statt", klärt Brawn auf.
Dabei ist ihm besonders das Wort "Experiment" wichtig. Denn:
Darum geht es. Eine kleine Anzahl an Proben, um die Richtung für die Zukunft zu bestimmen.
Liberty Media sei sich sehr wohl bewusst, dass das aktuelle Qualifying-Format mit den drei Abschnitten "aufregend" und "spannend" sei.

Rennen als Highlights des Wochenendes

Doch man wolle auch sicherstellen, dass die Rennen das "Highlight des Wochenendes" sind. Und da es aus Sicht des Formel-1-Managements keine bessere Messmethode gibt als die Rennstrecke, um Änderungen auszuprobieren, will man im kommenden Jahr bei stabilen Regularien Experimente durchführen. Kolportiert an vier Rennwochenenden auf Strecken wie Paul Ricard oder Barcelona soll getestet werden.
"Darüber wurde noch nicht entschieden, weil wir die Details erst finalisieren, aber das Feedback bislang war mehrheitlich positiv. Ich verstehe, dass die Puristen besorgt sind, aber wir sollten vor solchen Experimenten nicht Angst haben, ansonsten können wir uns nicht weiterentwickeln", argumentiert der Sportchef.
Schließlich will Liberty Media keine Änderungen einführen, nur um etwas zu ändern. Man wolle den Sport verbessern. "Wie auch bei der Entwicklung eines Fahrzeuges gilt hier: Wenn man stillsteht, riskiert man zurückzurutschen."
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