Die Meldung kam um 20:02 Uhr: Jo Bauer als Technische Leiter des Automobil-Weltverbands (FIA) hat die Sportkommissare der Formel 1 auf einen möglichen Regelverstoß bei Sebastian Vettel und Aston Martin aufmerksam gemacht. Das könnte Vettel den zweiten Platz im Ungarn-Grand-Prix kosten.
Denn bei der technischen Nachuntersuchung stellten Bauer und sein Team fest: Der Aston Martin AMR21 enthielt nicht mehr die erforderliche Menge von einem Liter Benzin. Es fanden sich stattdessen nur 0,3 Liter im Tank des Formel-1-Autos. Das steht im Widerspruch zu Artikel 6.6.4 des Technischen Reglements und könnte sogar eine Disqualifikation nach sich ziehen.
Der angesprochene Artikel besagt: "Die Wettbewerber müssen sicherstellen, dass dem Auto zu jeder Zeit während einer Veranstaltung eine Spritprobe der Menge 1,0 Liter entnommen werden kann."
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Vettel hatte sein Auto nach der Zieldurchfahrt noch während der Ehrenrunde am Streckenrand abgestellt. Vielleicht hatte sein Team schon geahnt, dass nicht mehr viel Benzin im Tank sein würde. Vettel hatte anschließend von einem Sensorproblem und einer Vorsichtsmaßnahme gesprochen.
Die Situation wird seit 20:20 Uhr bei den Sportkommissaren verhandelt, unter Anwesenheit eines Teamvertreters von Aston Martin.
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