Zum Auftakt des Jubiläums-Heimspiels in der Toskana hat Ferrari Hoffnung auf leichte Besserung geschöpft - Sebastian Vettel hatte daran allerdings noch keinen großen Anteil. Sein Teamkollege Charles Leclerc (Monaco) holte im ersten freien Training zum Großen Preis in Mugello (Sonntag, 15.10 Uhr) den dritten Platz, drei Zehntelsekunden fehlten ihm auf den Schnellsten am Freitagmittag: Valtteri Bottas (Finnland) im Mercedes stand an der Spitze des Klassements. Vettel landete zunächst nur auf dem 13. Platz.

Das Rennen auf Ferraris eigener Strecke in Mugello ist für die Scuderia der 1000. Grand Prix in der Formel 1. Zuletzt hatte das Team auf den Highspeedkursen in Spa und Monza bitter enttäuscht, auf dem schnellen Kurvengeschlängel in der Toskana dürfte der SF1000 aber zumindest etwas besser funktionieren.

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Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Niederlande) landete auf dem zweiten Rang, Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) im Mercedes wurde Vierter. Seit Donnerstag steht fest, dass Vettel im kommenden Jahr für Aston Martin fahren wird.

Das Team heißt in dieser Saison noch Racing Point, Lance Stroll (Kanada) und Sergio Pérez (Mexiko) belegten nur die Ränge 18 und 19. Allerdings ging Racing Point offensichtlich noch nicht auf die Jagd nach schnellen Runden und war auch nur auf den harten, langsameren Reifen unterwegs.

Das freie Training war zudem eine Premiere in der Corona-Saison der Formel 1: Erstmals in diesem Jahr waren zahlende Zuschauer auf den Tribünen, die Organisatoren in Mugello haben pro Tag die Genehmigung für 3000 Fans erhalten.

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