"Am Ende des Tages ist es ein Test. Die Anzahl an Mercedes-Bestzeiten bei den Testfahrten war in den letzten Jahren nicht so hoch. Das sagt also nicht viel aus über die pure Performance", winkte Max Verstappen ab.
Die Lektion der vergangenen Jahre hat er also gelernt. Da hatten sich Verstappen und Red Bull immer wieder als Mercedes-Jäger positioniert, nur um dann zu Saisonbeginn nicht mithalten zu können.
Entsprechend skeptisch sah Verstappen trotz der Wochenbestzeit auch dem Saisonauftakt entgegen. Verstappen wies die Favoritenrolle von sich: "Ich denke nicht, dass wir Favorit sind. Wenn Mercedes schon so viele Weltmeisterschaften in Folge gewinnt, dann denke ich, dass die Situation immer noch die gleiche ist wie vor den Testfahrten."
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Die Voraussetzungen sind nach den Regeländerungen für 2021 jedoch andere. Der Unterboden wurde beschnitten, was den Boliden Abtrieb am Heck kostet. Ein instabiles Heck war 2020 noch die Schwachstelle des Red Bull und ein Hauptgrund, warum Alexander Albon nicht mit Verstappen mithalten konnte. Nun scheint Mercedes damit zu kämpfen.

Verstappen lobt Red-Bull-Heck: "Stabil genug, um mich im Auto wohl zu fühlen"

Verstappen hingegen zeigte sich mit dem Heck des Red Bull zufrieden: "Von meiner Seite her kann es nie stabil genug sein. Aber zumindest war das Heck stabil genug, um mich wohl im Auto zu fühlen. Alles gut. Natürlich gibt es immer Dinge, die man besser machen kann."
Auch der Gesamteindruck Verstappens fiel positiv aus: "Ich glaube nicht, dass man über größere Einschränkungen reden kann. Alles hat einfach gut funktioniert. Man fährt das Auto, man ändert Dinge daran und sie funktionieren. Das ist gut."
Verstappen, der sich bereits vor der Reise nach Bahrain gegen Corona hat impfen lassen, wartete mit einer Einschätzung des Kräfteverhältnisses noch ab: "Es ist noch zu früh für Aussagen, keiner hat wirklich was gezeigt." Wie er sich gegen Mercedes und Lewis Hamilton schlägt, wird man wohl erst im ersten Qualifying des Jahres sehen.
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