Briatore war in den 1990er-Jahren ein großer Förderer von Schumacher und verhalf ihm mit Benetton zu dessen ersten beiden WM-Titeln 1994 und 1995. In den 2000er-Jahren entdeckte der 70-jährige Italiener dann den jungen Fernando Alonso. Unter Briatores Regie gewann der Spanier bei Renault 2005 und 2006 seine zwei WM-Titel – gegen Schumacher.

Leclerc sieht Briatore auf dem besten Weg in die Fußstapfen der beiden Champions zu treten. Daher kam für den Italiener auch das Vettel-Aus bei Ferrari nicht überraschend: "Er musste einfach bezahlen, als ein so schneller Mann (Leclerc; Anm. d. Red.) zu Ferrari stieß."

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Vettel-Aus bei Ferrari für Briatore der richtige Schritt

Briatore ist überzeugt, dass die Scuderia damit den richtigen Weg eingeschlagen hat. Denn das Konzept mit zwei Nummer-Eins-Fahrern würde seiner Meinung nach, die Erfolgschancen eher mindern als erhöhen: "Für mich besteht das Erfolgsrezept immer darin, einen Fahrer für den Titel zu haben und einen Fahrer, der viele Punkte sammelt und sie den Gegnern wegnimmt."

Den Wechsel von McLaren-Pilot Carlos Sainz nach Maranello sieht er als Bestätigung dieses Konzept an, wenngleich er den Spanier lobt: "Er (Sainz; Anm. d. Red.) ist ein guter Fahrer, der 2019 eine sehr schöne Saison hatte, vor allem wenn man bedenkt, welches Auto er gefahren ist." Aber das Vettel-Aus würde laut Briatore deutlich zeigen: "Ferrari setzt voll und ganz auf Charles Leclerc."

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