Das Wichtigste sei für Mick Schumacheer die Erfahrung im Rennwagen. "Jeder einzelne Kilometer ist positiv, weil in der Formel 1 sonst so wenig getestet werden kann", sagte Schumacher, "die ganze Rückmeldung des Autos: Wo ist das Limit? Wie stark kann ich in die Kurve reinfahren, ohne Unter- oder Übersteuern zu bekommen? Das sind Sachen, die mir wichtig waren, zu erkennen."
Die Tatsache, dass die Anzahl der Testtage für die Teams auf nur noch drei gekürzt wurde, bedauert er ebenso wie die Kürzung des Freitagtrainings von drei auf nur noch zwei Stunden. "Das bedeutet, dass ich nur eineinhalb Testtage vor meinem ersten Rennen bekomme - und dann noch eine Stunde Training weniger. Nein, das höre ich nicht gerne. Aber das sind die Regeln", sagte der 21-Jährige.
Dass er und sein Haas-Kollege Nikita Mazepin (Russland) neu in der Königsklasse sind, sieht Formel-2-Champion Schumacher nicht als Nachteil an. "Wir haben sehr viele Jahre in Junior-Kategorien verbracht. Ich bin mir sicher, dass wir das Team voranbringen können, wenn wir zusammenarbeiten." Es sei "sehr interessant", so Schumacher, wer von beiden "sich wie schnell entwickelt".
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Wegen der Corona-Situation auf der britischen Insel hat er das Haas-Werk in Banbury/England noch nicht besuchen können. "Wegen COVID ist natürlich alles sehr eingeschränkt und sehr schwierig auf die Beine zu stellen", sagte Schumacher, "die Bedingungen ändern sich ständig. Aber der Plan ist natürlich, bald dort zu sein, und wie auch immer sich die Option ergibt, werde ich sie auch wahrnehmen."
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(SID)

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