"Gleiches gilt für ihn persönlich. Als Rookie hat man eine Menge zu lernen und es ist davon auszugehen, dass das Auto nicht sehr konkurrenzfähig ist. Sowas macht die Sache immer schwerer als einfacher. Ich glaube, da wird eine ordentliche Herausforderung auf ihn zukommen", erklärte Hülkenberg, der zwischen 2010 und 2021 179 Formel-1-Rennen absolvierte und betonte:
"Die Formel 1 ist kein Wunschkonzert und es ist, wie es ist. Er muss sich bei Haas durchkämpfen und sich beweisen, wie alle anderen auch. Da hilft nur: Leistung zeigen. Das steht ihm bevor."
Auch Christian Klien, der 49 Formel-1-Starts zwischen 2004 und 2010 auf dem Konto hat, glaubt nicht, dass Mick Schumacher im ersten Jahr gleich einschlagen wird: "Er ist nicht jemand, der gleich im ersten Jahr wahnsinnig zündet. Ich glaube, er erarbeitet sich das eher. Er braucht vielleicht ein bisschen länger, bis er es lernt. Aber wenn er es gelernt hat, dann kann er es auch umsetzen. Das hat er in der Formel 2 und auch davor in der Formel 3 gezeigt."
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Sowohl in der Formel-3-Europameisterschaft als auch in der Formel 2 musste Schumacher etwa eineinhalb Jahre mit durchschnittlichen Ergebnissen leben, bevor er anfing, sich richtig durchzusetzen.
"Die Leistung hängt natürlich auch davon ab, wie stark der Haas in diesem Jahr ist" so Klien weiter. "Ansonsten muss ein Ziel klar sein, Nikita Masepin in diesem Jahr zu schlagen."
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