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Robert Kubica schneller als Paydriver? Williams-Chef Paddy Lowe gereizt

Kubica schneller als Paydriver? Williams-Chef gereizt

13/03/2018 um 20:58

Die Debatte um die individuelle Güte der beiden Williams-Paydriver Lance Stroll und Sergei Sirotkin gewinnt an Schärfe. Zum jüngsten Höhepunkt kam es nach dem letzten Tag der Formel-1-Testfahrten in Barcelona. Grund: Ein polnischer Journalist wollte von Technikchef Paddy Lowe wissen, wie das Team darauf reagieren würde, dass Ersatzmann Robert Kubica schneller gewesen wäre als die Stammpiloten.

Lowe gereizt: "Ich stimme dem, was Sie gesagt haben, nicht zu. Es wird auch in Zukunft nicht so kommen, das ist das Problem."

Das heißt, dass Stroll und Sirotkin entweder ein anderes Programm fuhren, weshalb sie teils mehrere Zehntelsekunden hinter Kubica zurück waren, oder die Youngster erhalten die Rückendeckung.

Klar ist nur, dass Williams Vergleiche zwischen Kubica und den Teamkollegen nicht zulässt.

Kubica ein Tabuthema bei Williams

Ein absolutes Tabuthema. Entsprechend schroff spielte Lowe darauf an, dass der besagte polnische Journalist sich schon vor den Tests nach möglichen Folgen von besseren Rundenzeiten seines Landsmannes erkundigt hatte:

"Ich wollte diese Frage nicht beantworten, weil ich finde, dass sie einfach keine Antwort wert ist."

Stattdessen stärkte Lowe allen voran Stroll den Rücken. Der Kanadier sei "sehr jung" und "auf einem ganz anderen Niveau als vor zwölf Monaten".

Er erwarte von ihm 2018 Fortschritte in Sachen Renninstinkt. Auch die Tatsache, dass Neuling Sirotkin den Routinier Felipe Massa als seinen Stallgefährten ersetzt, würde Strolls Leistungen und Entwicklung "in einen anderen Kontext" setzen, so Lowe:

"Weil es fast schädlich war, dass er dachte: 'Die Aufgabe ist es, so stark wie Felipe zu sein."
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