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Brawn adelt Mick Schumacher: "Er hat mich an seinen Vater erinnert"

Brawn adelt Mick Schumacher: "Er hat mich an seinen Vater erinnert"

07/08/2019 um 22:23

Mick Schumacher hat sich nach dem Sprintrennen am Hungaroring in Ungarn erstmals in die Formel-2-Siegerliste eintragen dürfen. Für den Rookie war es der erste Sieg in der Nachwuchsserie, die schon einige Formel-1-Talente hervorgebracht hat. Ross Brawn ist von der Entwicklung des 20-Jährigen angetan. "Ich kann es nicht leugnen, er hat mich an seinen Vater erinnert", sagte Brawn.

"Ich war nicht an der Strecke dabei, aber es war ein emotionaler Moment, als er die Arme in die Luft streckte", so Brawn weiter, der bei Ferrari jahrelang mit Michael Schumacher zusammengearbeitet hat.

Sein bis dato bestes Ergebnis war ein vierter Platz beim Formel-2-Rennen in Österreich. Im Hauptrennen kam er in Ungarn auf Platz acht ins Ziel. Im Sprintrennen machte der Deutsche dann keine Fehler und sicherte sich den ersten Platz."

Hielt die Formel-2-Konkurrenz in Schach: Mick Schumacher auf dem Hungaroring

Hielt die Formel-2-Konkurrenz in Schach: Mick Schumacher auf dem HungaroringGetty Images

Brawn: "Er ist auf dem richtigen Weg"

Er hat für den Sieg gekämpft und Fehler vermieden, obwohl er das ganze Rennen über von Nobuharu Matsushita unter Druck gesetzt wurde", analysiert Brawn. "Er hat nach einer unglücklichen ersten Saisonhälfte endlich feiern dürfen. Das wird ihm sicher einen Schub im Selbstvertrauen verpassen. Jetzt wird er an seine Fähigkeiten glauben."

Mick Schumacher, der aufgrund seines Namens auf der ganzen Welt für Medienechos sorgt, steht oft im Fokus. Laut Brawn sollte er jedoch weiterhin die Chance bekommen, sich in Ruhe zu entwickeln. Jedoch sieht er den Sieg als sehr wichtig an:

"Er musste dafür lange hart arbeiten, aber er ist auf dem richtigen Weg."

Eine Woche vor dem erstem Sieg in Ungarn durfte der Youngster im Rahmen des Grand Prix von Deutschland am Hockenheimring ein ganz besonderes Auto steuern. Er drehte im Ferrari F2004, ein Auto, das sein Vater gefahren ist, Demorunden vor den vollen Tribünen. "Es muss ein unglaublich emotionaler Moment gewesen", so Brawn.

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