Obwohl noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, deutet einiges darauf hin, dass Mercedes sich als alleiniger Lieferant des Safety-Cars zurückziehen wird. Künftig könnte man sich die Bereitstellung des Safety-Cars gleichmäßig über die Saison teilen. Das würde dazu beitragen, die damit verbundene finanzielle Belastung zwischen beiden Unternehmen aufzuteilen. Schließlich wurde der Zeitplan in einem ersten Entwurf für die Saison 2021 auf insgesamt 23 Rennen erweitert.

Was dafür spricht, ist auch die Tatsache, dass sich Mercedes und Aston Martin in den vergangenen zwölf Monaten immer näher gekommen sind, etwa in Form von Aktienbeteiligungen und einer engeren technischen Zusammenarbeit.

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So wurde kürzlich bekannt, dass Mercedes seinen Anteil an Aston Martin auf 20 Prozent aufstocken wird. Gleichzeitig soll Aston Zugang zu einer Reihe von Mercedes-Technologien erhalten. Mercedes-Teamchef Toto Wolff hält zudem eine private Beteiligung an Aston und ist eng mit Eigentümer Lawrence Stroll befreundet.

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Safety Car: Aston Martin will Marketingvorteile nutzen

Im kommenden Jahr kehrt Aston Martin mit einem eigenen Werksteam in die Formel 1 zurück, indem es Racing Point übernimmt. Die damit verbundenen Marketingvorteile will Stroll nutzen, um den Verkauf von Straßenfahrzeugen anzukurbeln.

Welches Modell künftig als Safety-Car fungieren soll, steht noch nicht fest. Es wird angenommen, dass es sich um den Aston Martin Vantage handeln wird. Als Medical-Car ist der DBX im Gespräch, der den gleichen Motor wie der AMG GT R verwendet.

Das aktuelle Mercedes-Safety-Car ist das schnellste in der Geschichte des Sports. Sein 4,0-Liter-V8-Doppelturbo-Motor leistet 585 PS und kann in der Spitze knapp 320 km/h erreichen. Es wird von Bernd Mayländer pilotiert. Das Medical-Car ist ein AMG C 63 S T-Modell, das von Alan van der Merwe gefahren wird.

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