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Schumachers Familie: "Michael kann stolz sein"

Schumachers Familie: "Michael kann stolz sein"
Von SID

10/01/2019 um 12:59Aktualisiert 10/01/2019 um 13:21

Einen Tag vor Michael Schumachers 50.

Geburtstag hat sich die Familie des Formel-1-Rekordweltmeisters mit einem Statement auf der offiziellen Facebook-Seite an die Öffentlichkeit gewandt. "Wir freuen uns darüber und möchten uns von ganzem Herzen bedanken dafür, dass ihr Michaels 50. Geburtstag gemeinsam mit ihm und mit uns feiert", heißt es: "Michael kann stolz sein auf das, was er erreicht hat, und wir sind es ebenfalls."

In dem Statement bittet die Familie außerdem um Verständnis dafür, dass es nach wie vor keine Informationen über den aktuellen Gesundheitszustand Schumachers gibt: "Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen. Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen." Zugleich sagt die Familie "herzlichen Dank für eure Freundschaft" und wünscht ein gesundes und glückliches Jahr 2019.

"Um ihm, uns und euch ein Geschenk zu machen, hat die Keep Fighting Foundation ein virtuelles Museum geschaffen", heißt es in der Botschaft weiter: "Die offizielle Michael Schumacher App wird morgen veröffentlicht werden, damit wir alle gemeinsam Michaels Erfolge Revue passieren lassen können. Die App ist ein weiterer Meilenstein in unserem Bemühen, ihm und euch gerecht zu werden, indem wir seine Leistungen feiern. Wir wünschen euch viel Spaß damit."

Zudem werde durch die Ausstellung Michael Schumacher Private Collection in Köln sowie "durch die Veröffentlichung von Erinnerungen in sozialen Medien oder durch die Fortsetzung seiner gemeinnützigen Arbeit durch die Keep Fighting Foundation" an Schumachers Lebensleistung erinnert: "Wir möchten damit den Blick wieder auf seine Siege, seine Rekorde und seinen Jubel lenken."

Schumacher ist seit seinem folgenschweren Skiunfall am 29. Dezember 2013 in Meribel nicht mehr in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten. Bei dem Sturz hatte der gebürtige Kerpener ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten.