Die Finanzen waren zuletzt der größte Hinderungspunkt, warum man sich noch nicht endgültig auf die Qualifying-Rennen verständigt hatte. Während einige Teams die zusätzlichen Kosten durch weitere Einnahmen abgedeckt haben wollten, fürchteten andere, dass dies einen Einfluss auf die Budgetgrenze haben könnte.
Vor allem kleinere Teams trugen Sorge, dass eine Erhöhung der Budgetgrenze um bis zu eine Million US-Dollar dafür sorgen könnte, dass das zusätzliche Geld in Performance-Gewinne gesteckt werden würde. Nun hat man einen Kompromiss gefunden, mit dem anscheinend alle Teams leben können.
Zwar ist die genaue Zahl nicht bekannt, doch jedes Team soll rund 500.000 Dollar zusätzlich für die drei Sprintrennen erhalten. Die Budgetgrenze soll dabei um genau jenen Betrag angehoben werden.
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Qualifying-Rennen: Unfallschäden werden finanziell ausgeglichen

Zudem hat man sich darauf verständigt, dass ein Team im Falle eines großen Unfalls bei einem Sprintrennen zusätzliche Zahlungen erhalten könnte, um die Kosten abzudecken. Auch dabei würde die Budgetgrenze um jenen Beitrag angehoben werden, um keinen unfairen Nachteil zu haben.
Es heißt, dass es jetzt nur noch um kleinere Details geht, bevor die Qualifying-Rennen endgültig abgenickt werden können. Theoretisch könnte das schon beim nächsten Rennen in Imola passieren, allerdings haben die Teams dabei keine Zeitnot.
Das erste Sprintrennen über 100 Kilometer soll am Samstag in Silverstone (17. Juli) stattfinden. Die anderen Testläufe für die Zukunft sind für Monza und Interlagos geplant.

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