Das bedeutet: Vettel kann erst bei den offiziellen Wintertests vor Saisonbeginn Bekanntschaft mit einem Rennauto seines neuen Teams machen. Virtuell aber soll der viermalige Formel-1-Weltmeister schon vorab erste Erfahrungen sammeln.
"Der Plan ist, dass er vor den Tests noch einmal zu uns [in die Teamzentrale nach England] kommt", meinte Szafnauer. Aber: "Alles hängt davon ab, wie man Reisen darf."
Außerdem muss Aston Martin den hauseigenen Simulator erst noch auf aktuellen Stand bringen, "damit [Vettel] die letzte Entwicklungsspezifikation fahren kann", so der Teamchef weiter. Auf diese Weise könnte Vettel schon vor dem ersten Streckentest erste Erkenntnisse über seinen Neuwagen gewinnen.
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Denn Aston Martin hat 2021 einiges vor: Im vergangenen Jahr hatte das Team, damals noch als Racing Point, in 16 von 17 Rennen WM-Punkte erzielt, aber mitunter die eigenen Möglichkeiten nicht maximiert. Das soll dieses Jahr anders werden, sagte Szafnauer: "Wir brauchen mehr Beständigkeit beim Punkten. Wenn wir das schaffen, können wir Dritter werden. Das muss unser realistisches Ziel sein."

Aston Martin: Szafnauer will mit Vettel siegen

Eben diesen dritten Platz in der Formel-1-Konstrukteurswertung hatte Racing Point beim Finalrennen 2020 noch an McLaren verloren, trotz zweier dritter Plätze, einem zweiten Platz und einem Sieg durch Sergio Pérez.
Und so soll es laut Szafnauer weitergehen: Der Aston-Martin-Teamchef spricht bereits von "Podestplätzen", sofern es seinem Rennstall gelinge, "schnell aus den Startblöcken [zu] kommen".
Darüber hinaus müsse sein Team sich bietende Gelegenheiten besser nutzen. "Wenn es in unsere Richtung läuft, wie [2020] in Bahrain oder in der Türkei, sollten wir das Auto auch mal auf die Pole-Position stellen können und die Chance auf ein paar Siege haben", meinte Teamchef Szafnauer.
Interessant: Er spricht ausdrücklich von "Siegen", obwohl Pérez im vergangenen Jahr den ersten Sieg des Teams seit fast zwei Jahrzehnten erzielt hat. Der Rennstall, der früher als Racing Point, Force India, Spyker und Midland firmierte, hatte zuletzt 2003 mit Giancarlo Fisichella einen Grand Prix gewonnen - und hieß damals noch Jordan.
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