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Formel-E-Test Marrakesch: Tatiana Calderon sorgt für Staunen

Formel-E-Test Marrakesch: Tatiana Calderon sorgt für Staunen
Von Motorsport.com

13/01/2019 um 18:01Aktualisiert 13/01/2019 um 18:14

Nico Müller sicherte sich beim Formel-E-Test in Marrakesch einen neuen Streckenrekord, doch für die Überraschung sorgte mit Tatiana Calderon eine Pilotin

Einen Tag nach dem Formel-E-Event in Marrakesch hat die Elektrorennserie noch einmal einen Testtag auf dem marokkanischen Kurs abgehalten. Audi-Testpilot Nico Müller holte sich sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag die Bestzeit und war mit seinen 1:17.074 Minuten sogar schneller als die Pole-Zeit von Sam Bird vom gestrigen Samstag.

Die Schlagzeilen schrieb am Sonntag aber eine andere: Tatiana Calderon überraschte in der Vormittagssession mit Rang zwei und war dabei nur gut eineinhalb Zehntelsekunden langsamer als Müller. Am Nachmittag war die Kolumbianerin jedoch nicht mehr im Einsatz: James Rossiter fuhr zu Vergleichszwecken beide DS-Techeetah-Fahrzeuge und landete in der Tageswertung auf Rang zwei - Calderon wurde Sechste.

"“Today was a good one!” @nico_mueller after setting the fastest time in both Rookie Test sessions and taking back the track record #OwnEverySecond #ABBFormulaE #FormulaE #MarrakeshEPrix #etron #ProgressFeelsElectric pic.twitter.com/nyf85uENKf— Audi Formula E (@audiformulae) January 13, 2019"

Auf Rang drei fuhr Antonio Fuoco für das Dragon-Team, das ebenfalls für Aufsehen sorgte. Denn eigentlich sollte Ex-Formel-1-Pilot Felipe Nasr im zweiten Auto sitzen, doch trotz Meldung drehte der Brasilianer keine einzige Runde - angeblich habe sich sein Management nicht mit Dragon einigen können.

Nyck de Vries (Virgin) wurde Vierter vor Jann Mardenborough (Nissan e.dams), Calderon, Bruno Spengler (BMW-Andretti), Raffaele Marciello (HWA), Arthur Leclerc (Venturi) und Norman Nato (Venturi), die die Plätze in den Top 10 belegten. Weitere bekannte Namen waren unter anderem Sergei Sirotkin (11./Mahindra), Jamie Green (14./Audi), Daniel Juncadella (16./HWA) und Marco Wittmann (18./BMW-Andretti).

Für den Abflug des Tages sorgte Jamie Green: Der Audi-Pilot verunfallte in Kurve 7 und beschädigte das Heck seines Audis, was eine rote Flagge zur Folge hatte.

Rd
1  Nico Müller  Audi Sport Abt 1:17.074 - 98
2  James Rossiter  DS Techeetah 1:17.189 0.115 87
3  Antonio Fuoco  Dragon 1:17.338 0.264 89
4  Nyck de Vries  Virgin 1:17.560 0.486 54
5  Jann Mardenborough  Nissan e.dams 1:17.672 0.598 67
6  Tatiana Calderón  DS Techeetah 1:17.674 0.600 41
7  Bruno Spengler  BMW i Andretti 1:17.735 0.661 76
8  Raffaele Marciello  HWA 1:17.763 0.689 85
9  Arthur Leclerc  Venturi 1:17.782 0.708 73
10  Norman Nato  Venturi 1:18.059 0.985 69
11  Sergey Sirotkin  Mahindra 1:18.097 1.023 57
12  Sam Dejonghe  Mahindra 1:18.155 1.081 58
13  Mitsunori Takaboshi  Nissan e.dams 1:18.229 1.155 58
14  Jamie Green  Audi Sport Abt 1:18.250 1.176 99
15  Pietro Fittipaldi  Jaguar 1:18.403 1.329 79
16  Daniel Juncadella  HWA 1:18.555 1.481 77
17  Harry Tincknell  Jaguar 1:18.623 1.549 69
18  Marco Wittmann  BMW i Andretti 1:18.727 1.653 89
19  Jake Hughes  NIO 1:19.631 2.557 74
20  Benoit Tréluyer  Virgin 1:21.181 4.107 97
21  Jamie Chadwick  NIO 1:22.196 4.664 71
22  Felipe Nasr  Dragon 0
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