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Gary Paffett: Formel-E-Bolide "anders als jeder andere Mercedes"

Gary Paffett: Formel-E-Bolide "anders als jeder andere Mercedes"
Von Motorsport.com

26/06/2019 um 18:29Aktualisiert 26/06/2019 um 18:47

Beim zweiten Varano-Test hat Gary Paffett erstmals das Steuer des Mercedes-Boliden für die Formel E übernommen - Er ist begeistert Der Formel-E-Einstieg von Mercedes rückt immer näher und Gary Paffett hat in Varano erstmals das Steuer des Elektrorenners übernommen. Ab der Saison 2019/20 wird der Hersteller als Werksteam in der Elektroserie an den Start gehen. Paffett ist mit dem Resultat am ersten

Beim zweiten Varano-Test hat Gary Paffett erstmals das Steuer des Mercedes-Boliden für die Formel E übernommen - Er ist begeistert

Der Formel-E-Einstieg von Mercedes rückt immer näher und Gary Paffett hat in Varano erstmals das Steuer des Elektrorenners übernommen. Ab der Saison 2019/20 wird der Hersteller als Werksteam in der Elektroserie an den Start gehen. Paffett ist mit dem Resultat am ersten Tag zufrieden.

Aktuell fährt Paffett für HWA in der Formel E, weshalb er bereits auf viel Erfahrung zurückgreifen kann. "Es war schön, wieder ein Mercedes-Auto gefahren zu haben", sagt Paffett, der 15 Saisons lang mit der Marke in der DTM unterwegs war. "Es ist mit keinem Mercedes vergleichbar, den ich in der Vergangenheit gefahren habe."

Paffett spricht von einem perfekten Test und glaubt, dass das Team mit seiner "Professionalität" und seinem Know-how überdurchschnittliche Ergebnisse liefern kann. Dennoch mahnt er vor zu früher Euphorie: "Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, keinen Zweifel. Dennoch verlief der Test sehr positiv."

Der Brite hat es geschafft, viele Runden abzuspulen, weil das Auto sehr zuverlässig sei, so der Testfahrer. "Es waren tolle Tage und ich kann es kaum abwarten, wieder ins Cockpit zu steigen", sagt er. Bevor Paffett das Steuer übernahm, war HWA-Teamkollege Stoffel Vandoorne bereits viele Runden gefahren.

Der Belgier sagt: "Es waren zwei positive Testtage in Varano. Es war gut, sich die Entwicklung des Antriebs seit dem Shakedown anzuschauen. Damals saß ich auch am Steuer. Das ist alles Teil unseres langen Weges. Wir müssen noch hart arbeiten, das weiß hier jeder."

Doch auch der Belgier scheint von der Entwicklung bei Mercedes beeindruckt zu sein. Der Hersteller hat laut Vandoorne eine gute Basis gefunden und ein haltbares Auto entwickelt. Er sagt: "Das ist das wichtigste zum jetzigen Zeitpunkt. Das war ein guter Start."

Paffett und Vandoorne haben in Varano 218 Runden in den Asphalt gebrannt. Formel-E-Mercedes-Chef Ian James sagt: "Wir haben unseren zweiten Test als Vorbereitung auf die sechste Saison absolviert und den neuen Antrieb testen können. Wir müssen aber noch viel leisten, um beim ersten Rennen in November [in Saudi-Arabien] bereit zu sein."

Mit Bildmaterial von LAT.

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