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Susie Wolff erklärt: Warum Venturi mit Mercedes zusammenarbeitet

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Susie Wolff erklärt: Warum Venturi mit Mercedes zusammenarbeitet

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VonMotorsport.com
12/10/2019 Am 15:46 | Update 12/10/2019 Am 16:02

Venturi startet in der Formel-E-Saison 2019/20 als Mercedes-Kundenteam: Teamchefin Susie Wolff erklärt, wie es dazu kam und was man sich davon verspricht Mercedes steigt im November als eines von zwei neuen Werksteams in die Formel E ein. Neben der Marke mit dem Stern, die mit Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries antritt, schickt auch Porsche ein eigenes Werksteam an den Start. Für dieses fahren An

Venturi startet in der Formel-E-Saison 2019/20 als Mercedes-Kundenteam: Teamchefin Susie Wolff erklärt, wie es dazu kam und was man sich davon verspricht

Mercedes steigt im November als eines von zwei neuen Werksteams in die Formel E ein. Neben der Marke mit dem Stern, die mit Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries antritt, schickt auch Porsche ein eigenes Werksteam an den Start. Für dieses fahren Andre Lotterer und Neel Jani. Das Mercedes-Lager umfasst in der Formel E 2019/20 aber nicht nur das neue Werksteam, sondern auch gleich noch ein Kundenteam.

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Venturi nämlich, wo Felipe Massa und Edoardo Mortara fahren, setzt ebenfalls auf den Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01 als Antriebsstrang. Bisher hatte das Team aus Monaco eine in Zusammenarbeit mit ZF aufgebaute Eigenentwicklung eingesetzt. Dass Venturi ab sofort als Mercedes-Kundenteam auftritt, ist für Teamchefin Susie Wolff - Ehefrau von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff - ein logischer Schritt.

"Ich finde das überhaupt nicht ungewöhnlich, denn Venturi ist ja kein Hersteller, der Autos für die Straße verkauft", sagt Susie Wolff im Gespräch mit 'Motorsport.com' und holt aus: "Während Venturi Automobiles weiterhin auf die Jagd nach Geschwindigkeitsrekorden geht und eindrucksvolle Fahrzeuge baut, mit denen man in der Antarktis fahren kann, sind wir ein Team, das unter dem Banner von Venturi Rennen fährt."

Weiterlesen:

Formel E 2019/20: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel

In der Formel E ist Venturi von Beginn an dabei. In den ersten fünf Saisons hat das Team jeweils Podestplätze eingefahren, wobei die bisher beste Platzierung in der Teamwertung Platz sechs aus der Saison 2015/16 ist. In Hongkong wurde man im März 2019 mit Mortara zum Sieger erklärt, nachdem Virgin-Pilot Sam Bird für eine Kollision mit Andre Lotterer (DS Techeetah) bestraft wurde. Doch Susie Wolff und Co. wollen mehr.

Toto Wolff, Susie Wolff

Fotocredit: Motorsport.com

Toto Wolff und Susie Wolff: Die Verbindung geht über das Private hinaus

Foto: FIA Formula E

"Zwar hatten wir in der zurückliegenden Saison die Möglichkeit, ein paar großartige Ergebnisse einzufahren, aber es war auch klar, dass uns etwas fehlt, um konstant an der Spitze mitfahren zu können", bemerkt die Venturi-Teamchefin und bezeichnet es als "riesige Herausforderung, wären wir als kleines Team, das wir nun mal sind, weiterhin als Hersteller angetreten".

Und sieht Susie Wolff in der Zusammenarbeit mit Mercedes völlig unabhängig von der persönlichen Verbindung einen "Schritt in die richtige Richtung, wenn es um unsere Performance geht".

Mehr noch: "In der zurückliegenden Saison gab es bei den ersten neun Rennen acht unterschiedliche Sieger und alle hatten einen großen Hersteller im Rücken. Das lässt mich glauben, dass wir als Kundenteam keinen Nachteil haben werden. Wenn überhaupt, dann sollten wir einen Vorteil haben", so die Venturi-Teamchefin.

Mit Bildmaterial von Venturi.

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