Die Legende Grosser hatte die Sechziger 1966 als Kapitän zur deutschen Meisterschaft geführt. "Das ist für mich ein großer Schock. Peter ist ein großer Teil von 1860. Er war unser Kapitän in der größten Zeit der Löwen", wird der frühere Torwart Petar "Radi" Radenkovic bei "dieblaue24.com" zitiert: "Das ist für mich ganz schwer zu verkraften. Er war nicht nur ein Mitspieler, sondern auch ein großer Freund."
Grosser spielte von 1963 bis 1969 bei den Löwen und absolvierte in dieser Zeit zwei Länderspiele. Zuvor war der glänzende Techniker von 1958 bis 1963 für den Erzrivalen FC Bayern aktiv gewesen. Als Trainer arbeitete Grosser jahrelang bei der SpVgg Unterhaching, wo er noch bis 2011 als Vizepräsident tätig war.
Grosser hatte ein bewegtes Leben. Vor allem der frühe Tod seiner beiden Söhne setzte ihm massiv zu. 1979 war Peter junior bei einem Autounfall im Alter von 19 Jahren ums Leben gekommen. 2008 erlitt sein Sohn Thomas, selbst Profi bei Haching, beim Hallenfußball einen Herzstillstand. Er wurde 42. "Ein Kind zu beerdigen, ist schon furchtbar. Aber zwei. Darüber kommst du nie hinweg", sagte Grosser einmal.
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