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Fanandacht vor dem Anpfiff - 1.FC-Köln-Fans fiebern Saison-Heimpremiere gegen Union Berlin entgegen

Fanandacht vor dem Anpfiff - FC-Fans brennen auf Liga zwei
Von SID

12/08/2018 um 13:34Aktualisiert 12/08/2018 um 13:42

Dass in Köln die Uhren anders ticken, zeigt sich wieder einmal am Montag um 16.30 Uhr: Mit einem Gottesdienst im Dom und einer Fanandacht wird der Countdown zur Saison-Heimpremiere des 1. FC Köln am Abend (20.30 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) gegen Union Berlin eingeläutet. Dass dort auch die FC-Hymne gesungen wird, hat schon Tradition.

Der Saison-Auftakt vor Wochenfrist in Bochum (2:0) war zwar ein wenig holprig, brachte aber das so dringend erhoffte Erfolgserlebnis. Und deshalb ist die Euphorie bei den Rheinländern schon wieder riesengroß. Auch gegen die Eisernen soll ein Sieg her, wenngleich die Köpenicker nicht zu unterschätzen sind. Torwart Timo Horn warnte im Express: "Das ist ein schwerer Gegner, der auch ambitioniert ist."

Für den Keeper hat ein Erfolg gegen den 1. FC Union richtungweisenden Charakter, denn: "Wir wollen das Rhein-Energie-Stadion wieder zu einer Festung machen", sagte der 25-Jährige dem Express, "gerade in den Heimspielen wollen wir dominant auftreten." In Bochum war das nicht der Fall, der Sieg beim Ex-Bundesligisten war schmeichelhaft.

Vorteil Fans

Und in der vergangenen Saison bedeuteten die Heimspiele in der Regel Pleiten (neun), es gelangen in der desaströsen Abstiegssaison nur drei Siege. Für Horn ist wichtig:

"Den Vorteil, den wir durch die Fans haben, wollen wir nutzen."

Allerdings besteht die Gefahr, dass die große Euphorie in der Arena in Müngersdorf mit rund 50.000 Fans auch dazu führen könnte, zu sehr die Offensive zu suchen und die Abwehr zu entblößen. Der neue Trainer Markus Anfang hat aber in der Vorbereitung gerade am Defensivverhalten des FC gearbeitet. 70 Gegentore in der vergangenen Spielzeit erwiesen sich als zu große Hypothek.

Hector kehrt zurück

Immerhin kann Köln gegen die Berliner wieder auf Kapitän und Nationalspieler Jonas Hector zurückgreifen, der unter der Woche mit dem Training aussetzen musste, aber am Samstag das komplette Programm wieder absolvierte. Den gelb-rot-gesperrten Jorge Mere wird Lasse Sobiech vertreten.

Insgesamt sieht Horn den FC auch in der Kadertiefe besser als zuletzt aufgestellt. "Wir können von der Bank noch mal nachlegen. Die Kaderplaner haben sehr gute Arbeit geleistet. Ich glaube auch, dass wir über die Saison hinweg noch stärker werden", analysierte er und sprach Manager Armin Veh und dessen Team ein dickes Lob aus.

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