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2. Bundesliga

Hamburger SV trennt sich von Trainer Wolf - und dementiert später

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Hannes Wolf muss den HSV nach der Saison verlassen

Fotocredit: SID

VonSID
15/05/2019 Am 16:38 | Update 15/05/2019 Am 16:38

Der Hamburger SV trennt sich von Trainer Hannes Wolf. Nach dem verpassten Aufstieg zurück in die Bundesliga muss der 38-Jährige zum Saisonende gehen. Das bestätigte der Sportchef des HSV, Ralf Becker, der "Bild". "Wir mussten am Ende überlegen, was das Beste für den HSV ist", sagte der Verantwortliche der Hamburger. Nur wenig später dementierte der Verein die Meldung allerdings wieder.

"Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen", sagte Sportchef Ralf Becker gegenüber "Bild".

Wenig später dementierte der Verein die Meldung der "Bild". "Hannes Wolf ist weiterhin Trainer", sagte ein Klub-Sprecher dem SID.

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Die Aussagen von Vorstandschef Bernd Hoffmann vom Vortag hätten weiter Bestand: Man werde nach dem "überflüssigsten Nicht-Aufstieg der Fußball-Geschichte" zunächst "mit Hannes Wolf sprechen, nicht über ihn", hatte Hoffmann gesagt.

Wolfs Endspiel gegen Duisburg?

Die Zweifel an einer Zukunft Wolfs an der Elbe konnte der Klub mit seiner ziemlich ungelenken Krisen-PR freilich nicht zerstreuen. Nach einer desaströsen Rückrunde und zuletzt acht Spielen ohne Sieg dürfte das sportlich bedeutungslose Saisonfinale gegen den MSV Duisburg ungeachtet des neuesten Wirrwarrs wohl zu Wolfs Abschiedsvorstellung werden. Der "kicker" schrieb, dass der HSV die Trennung Anfang der kommenden Woche verkünden werde.

Nach einer äußerst schwachen Rückrunde und zuletzt acht Spielen ohne Sieg werden bereits seit Tagen mögliche Nachfolger von Wolf an der Elbe gehandelt. Demnach gelten Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF), Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach) und Peter Stöger (zuletzt Borussia Dortmund) als potentielle Kandidaten, um den HSV dann in der zweiten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte wieder auf die große Bühne zurückzuführen.

Bruno Labbadia, der aktuell noch den VfL Wolfsburg trainiert, sieht seine Zukunft eher im Ausland.

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