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Zurück nach Hamburg? Labbadia angeblich Kandidat beim HSV

Zurück nach Hamburg? Labbadia angeblich Kandidat beim HSV

14/05/2019 um 10:26

Beim Hamburger SV steht nach dem verpassten Aufstieg wieder einmal alles auf dem Prüfstand. Dabei gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass der Verein weiter an Coach Hannes Wolf festhält. Nach "Mopo"-Informationen gibt es auch schon einen heißen Kandidaten auf die Nachfolge: Bruno Labbadia könnte sein Comeback auf der HSV-Trainerbank feiern. Aber auch Dieter Hecking ist offenbar ein Thema.

Auch das "Hamburger Abendblatt" berichtet, dass die Beurlaubung von Wolf nach dem letzten Saisonspiel schon intern beschlossene Sache sei.

    HSV-Sportchef Ralf Becker sagte zwar noch im Januar: "Hannes Wolf ist in zwölf Monaten noch Trainer des HSV." Doch nach den enttäuschenden Monaten scheint dessen Zeit in Hamburg vorbei. Stattdessen soll Becker schon erste Gespräche führen - unter anderem mit Labbadia.

    Für Labbadia wäre es dritte Amtszeit als HSV-Coach

    Labbadia übernahm schon zweimal die Rolle als Chefcoach des Traditionsklubs: Von Juli 2009 bis April 2010 sowie zwischen April 2015 und September 2016, als er als HSV-Retter gefeiert wurde. Damals verhinderte er in der Relegation gegen den Karlsruher SC den Abstieg der Rothosen.

    Die HSV-Bosse sollen deshalb bereits ersten Kontakt zum Ex-Coach aufgenommen haben. Gerüchten zufolge soll auch Labbadia Interesse daran haben, nach Hamburg zu seinem Herzensverein zurückzukehren.

    Labbadia von HSV-Fans geschätzt und ablösefrei zu haben

    Ein Pluspunkt, der für Labbadia spricht: Auch bei den Fans würde das Comeback des "Retters" von 2015 nach dem Debakel der Rückrunde womöglich eine Aufbruchsstimmung erzeugen.

    Noch ist der 53-Jährige Trainer des VfL Wolfsburg, doch nach der Saison läuft sein Vertrag aus - so wäre er für den HSV ablösefrei zu haben.

    Auch Dieter Hecking wohl ein Kandidat in Hamburg

    Gleiches gilt allerdings auch für den zweiten Kandidaten an der Elbe: Dieter Hecking. Der aktuelle Gladbach-Trainer hat zwar noch keine Erfahrung auf der HSV-Bank, aber auch über seinen Namen macht sich der Vorstand in Hamburg laut dem Bericht der "Mopo" Gedanken.

    Hecking trainierte immerhin schon Hannover 96 und den 1. FC Nürnberg - auf beide Klubs trifft der HSV in der kommenden Saison in der 2. Liga. Zuletzt erklärte der 54-Jährige, mit dem FC Schalke 04 in Kontakt gestanden zu haben, doch die Königsblauen entschieden sich am Ende für David Wagner und gegen Hecking.

    Beim HSV sollen auch Zorniger und Stöger ein Thema sein

    Neben Labbadia und Wolf bringt das "Hamburger Abendblatt" auch Alexander Zorniger und Peter Stöger ins Gespräch. Zorniger, der noch bis Februar 2019 in Bröndby coachte, scheiterte noch im November 2015 daran, den VfB Stuttgart zurück auf die Erfolgsspur zu führen. In Hamburg würde keine leichtere Aufgabe warten. Im Gegenteil.

    Stöger ist seit seiner Entlassung im vergangenen Sommer bei Borussia Dortmund ohne Verein. Der Österreicher wird aber auch mit dem Posten als Sportvorstand bei Austria Wien in Verbindung gebracht.

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