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Stuttgart erstattet wohl Anzeige gegen eigene Fans

Stuttgart erstattet wohl Anzeige gegen eigene Fans
Von Eurosport

12/07/2019 um 17:18Aktualisiert 13/07/2019 um 15:39

Der VfB Stuttgart geht offenbar juristisch gegen eigene Fans vor, die vir der Mitgliederversammlung am Sonntag Beleidigungen oder Drohungen gegen Präsident und Aufsichtsratschef Wolfgang Dietrich veröffentlicht haben, wie die "Stuttgarter Nachrichten" berichten. Auf Plakaten, die in der Stadt aufgehängt sind, und im Internet wird Dietrich teils hart angegangen.

Der VfB habe nun Anzeige erstattet, in mehreren Fällen ermittelt die Kriminalpolizei. "Wir bejahen den Anfangsverdacht. Es wurde nach unserer Auffassung und der des Vereins eine rote Linie überschritten", sagte Stuttgarts Polizeipräsident Franz Lutz den "Stuttgarter Nachrichten". Es gebe "eine Vielzahl von Todesdrohungen. Zurzeit bewerten wir das gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft", so Lutz.

In einem weiteren Fall prüft die Kripo einen möglichen Verstoß gegen das Briefgeheimnis. Mindestens sieben von rund 250 Einladungsschreiben an VIPs wurden von bisher Unbekannten geöffnet und das Zutrittsbändchen in den Business-Bereich entnommen, berichtet die Zeitung.

Fans machen Präsident für Abstieg verantwortlich

Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass sich eine oder mehrere Personen an diesem Sonntag im Rahmen der Mitgliederversammlung unbefugt Zutritt verschaffen wollen. Der VfB Stuttgart hat daraufhin die Akkreditierung zum VIP-Bereich umgestellt und die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

Zur Mitgliederversammlung sind 65 Anträge zur Abwahl von Präsident Wolfgang Dietrich eingegangen. Teile der Fangemeinde werfen ihm besonders seit dem Abstieg in die zweite Liga schwere Versäumnisse in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit vor.

(SID)

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