Die Sandhäuser warten auch nach ihrer Corona-Zwangspause weiter auf den ersten Heimsieg und bleiben vorerst auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Immanuel Höhn (66.) brachte die Gastgeber in Führung, Fabian Nürnberger (84.) glich aus, Schuranow sorgte spät für die Entscheidung (90.+3).
Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, kamen aber nur selten in die gefährliche Zone. Die besseren Chancen vor der Pause hatte Sandhausen: Aleksandr Zhirov reagierte nach einem nach vorne abgewehrten Schuss von Pascal Testroet nicht schnell genug (3.), dann scheiterte Janik Bachmann am herausstürmenden Club-Torhüter Christian Mathenia (15.), auch Alexander Esswein konnte den Keeper mit einem Schlenzer nicht überwinden (25.).
Nach der Pause agierten die Nürnberger zielstrebiger, Mats Möller Daehli hatte die erste Torchance (53.). Doch der erste Treffer fiel eine Viertelstunde später auf der anderen Seite.
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Bei Sandhausen waren Anfang des Monats zwölf Spieler und sechs Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs positiv auf Corona getestet worden. Das Auswärtsspiel am 7. November beim FC St. Pauli wurde verschoben. Am Dienstag waren die letzten Spieler aus der Quarantäne zurückgekehrt.

Paderborn nur Remis in Überzahl

Der SCP bleibt Tabellendritter mit 25 Punkten, kann im Verlauf des 14. Spieltags den Relegationsrang aber noch verlieren.
Hannover (14) steckt in der unteren Tabellenhälfte fest, der Druck auf Trainer Jan Zimmermann dürfte nach dem siebten Ligaspiel in Folge ohne Sieg weiter zunehmen. Nach der Roten Karte gegen Julian Börner spielte 96 ab der 67. Minute in Unterzahl.
Hannover agierte in der ersten halben Stunde mutig und zog der starken Paderborner Offensive damit zunächst den Zahn. Hoffenheim-Leihgabe Maximilian Beier vergab in der 29. Minute die erste Großchance, der Angreifer scheiterte aber aus kurzer Distanz an SCP-Torhüter Jannik Huth.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Paderborn vor 10.400 Zuschauern massiv den Druck, Denis Srbeny (58.) scheiterte aus aussichtsreicher Position, nach dem Platzverweis gegen Börner traf Julian Justvan zweimal den Pfosten (70./76.).
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(SID)

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