Rekordtorjäger Simon Terodde (27.) sorgte vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Wildpark-Stadion nach einem Eckball mit seinem 16. Saisontreffer für die glückliche Gästeführung. Nur sieben Minuten später brachte der Südkoreaner Kyoung-Rok Choi die Badener jedoch wieder ins Spiel zurück.
Mittelfeldspieler Danny Latza war mit Blick auf die Tabellenkonstellation nicht ganz zufrieden: "Wir müssen uns mit dem einen Punkt begnügen, obwohl wir drei mitnehmen wollten und nach der Pause auch Chancen dazu hatte. Aber auch den einen Punkt nehmen wir mit", resümierte der Routinier am Sky-Mikrofon und forderte von seinen Kollegen für den Saisonendspurt eine abermalige Steigerung: "Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, aber es ist klar, dass wir noch Luft nach oben haben."
Die Platzherren agierten mit dem Rückenwind ihrer zwei vorangegangenen Erfolge selbstbewusst und suchten immer wieder Abschlussmöglichkeiten. Die Knappen hingegen hatten einige Probleme bei der Überbrückung des Mittelfeldes. Folgerichtig traf Terodde nur nach einem Standard und profitierte dabei von eklatanten Stellungsfehlern seiner Bewacher.
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Auch nach dem Seitenwechsel blieb Karlsruhe die tonangebende Mannschaft. Das Team von KSC-Coach Christian Eichner schnürte die Knappen phasenweise in ihrer Hälfte regelrecht ein. Schalkes Entlastungsangriffe waren zu selten und unstrukturiert, um Gefahr vor dem Gehäuse der Gastgeber heraufbeschwören zu können.

St. Pauli vorerst wieder an der Spitze

Der FC St. Pauli hat in der 2. Bundesliga vorerst wieder die Tabellenführung übernommen. Die Kiez-Kicker gewannen bei Schlusslicht FC Ingolstadt standesgemäß 3:1 (2:1) und zogen zunächst am bisherigen Spitzenreiter Werder Bremen sowie dem Lokalrivalen Hamburger SV und Darmstadt 98 vorbei.
St. Pauli betrieb durch den Erfolg bei den Schanzern Wiedergutmachung für die 0:3-Heimpleite gegen Hannover 96. Daniel-Kofi Kyereh (22.) erzielte mit einem herrlichen Freistoß das Führungstor für die Millerntor-Elf. Dennis Eckert Ayensa (35.) glich für den FCI aus, doch Guido Burgstaller (37.) mit seinem 17. Saisontor schoss die Gäste fast postwendend wieder in Front. Simon Makienok (55.) machte für die Hamburger alles klar. In der 61. Minute hatte Makienok mit einem Kopfball den Pfosten Pech.
Am Abend kann Darmstadt 98 mit einem Sieg bei Dynamo Dresden (20:30 Uhr) allerdings wieder an St. Pauli wieder vorbeiziehen.

Nürnberg bleibt oben dran

Der 1. FC Nürnberg hielt durch ein 2:0 (1:0) bei Aufsteiger Hansa Rostock immerhin Sichtkontakt zur Aufstiegszone.
Pascal Köpke (34.) köpfte das Führungstor für die Franken, nachdem zuvor Rostocks Keeper Markus Kolke einen Foulelfmeter von Taylan Duman parierte hatte. Den Abpraller beförderte Köpke über die Linie. Nils Fröling hatte den Strafstoß durch ein Foul an Duman verursacht. Duman (63.) in der zweiten Hälfte allerdings treffsicherer und erhöhte auf 2:0.
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(SID)

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