"Es geht nicht darum, dass er sich selber einen Schaden zugefügt hat, sondern in der Gesellschaft kann er anderen Leuten Schaden zufügen", monierte Neururer, der während seiner Trainer-Laufbahn unter anderem den FC Schalke 04, Hertha BSC und den 1. FC Köln trainierte.
Anfang legte am vergangenen Samstag sein Amt als Trainer des SV Werder Bremen nieder, aber auch da sei der 47-Jährige fragwürdig vorgegangen, wie Neururer betonte. "Der Mannschaft am Tag bevor er zurückgetreten ist noch zu sagen: 'Da ist gar nichts dran, macht euch keine Sorgen.' Das ist schon sehr harter Tobak."
Die Staatsanwaltschaft hat derweil offenbar belastende Informationen gefunden, die den Verdacht stützen, dass Anfang im Besitz eines gefälschten Impfzertifikats gewesen sei.
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"Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die für das Impfzentrum Köln zuständig ist, hat uns mitgeteilt, dass die Personalien des Herrn Anfang nicht im EDV-System vorhanden sind", erläuterte Oberstaatsanwalt Frank Passade.

DFB-Kontrollausschuss soll ebenfalls ermitteln

Der "kicker" und der "SID" berichteten übereinstimmend, dass nun auch der DFB-Kontrollausschuss wegen möglicher Verstöße gegen die Hygienevorschriften der DFL und des DFB ermittle.
Anfang selbst hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen.
Neururer glaubt dagegen, dass der ehemalige Bremer Trainer im Falle einer Verurteilung nicht mehr auf die Bank zurückkehren werde. "Wenn es sich alles bewahrheiten sollte, dann ist er im Trainergeschäft untragbar. Welcher Verein verpflichtet denn einen Menschen, der sich so verhalten hat? Es geht im Fußball auch um Vertrauen."
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