Europameister Cristiano Ronaldo ist für sein überragendes Jahr mit dem "Ballon d'Or" ausgezeichnet worden. Der 31 Jahre alte Superstar von Real Madrid gewann die prestigeträchtige Wahl, die 2016 wieder in Eigenregie von der französischen Fachzeitschrift "France Football" organisiert wurde. Stimmberechtigt waren 173 Journalisten aus aller Welt.
"Für mich ist es eine große Ehre, den vierten 'Ballon d'Or' erhalten zu haben", sagte Ronaldo bei "L'Equipe TV":
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Ich freue mich wie beim ersten Mal, ein Traum wird wieder wahr.
Seinen insgesamt vierten Goldenen Ball verdiente sich der Portugiese unter anderem mit dem EM-Titel im Sommer in Frankreich und dem Champions-League-Triumph mit den Königlichen zuvor in Mailand. Ende August war Ronaldo bereits zu Europas Fußball des Jahres gewählt worden, auch bei der Kür des Weltfußballers am 9. Januar 2017 in Zürich ist Ronaldo Favorit.
Mit dem Ballon d'Or werden seit 1956 die überragenden Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Zunächst konnten nur europäische Spieler gewählt werden, ab 1995 dann alle Fußballer, die bei europäischen Klubs spielten und ab 2007 jeder Profi unabhängig von Liga und Nationalität.
Zwischen 2010 und 2015 vergab der Weltverband FIFA aufgrund eines Deals mit "France Football" den Ballon d'Or. In diesem Zeitraum ersetzte die Auszeichnung die Wahl zum Weltfußballer des Jahres.
Vorjahressieger Messi, der ein vergleichsweise schwaches und titelloses Jahr hinter sich hat, durfte bereits fünf Goldenen Bälle mit nach Hause nehmen, vier davon in Verbindung mit der Weltfußballer-Wahl.

Deutsche Spieler abgeschlagen

Deutsche Weltmeister spielten bei der Kür, die am Montagabend im Internet übertragen wurde, keine Rolle. Toni Kroos (Real Madrid) kam als 17. als einziger Nationalspieler unter die besten 20. Manuel Neuer und Thomas Müller (beide Bayern München) landeten zwischen den Plätzen 21 und 30.
Bester Bundesligaspieler wurde der Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang, der als Elfter das Duell der Topstürmer gegen Münchens Robert Lewandowski (16.) für sich entschied. Dieser reagierte über Twitter mit Unverständnis auf seine Platzierung.
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