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"Stimmt mich ein bisschen wehmütig": Schweinsteiger beendet Karriere

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Bastian Schweinsteiger mit dem WM-Pokal 2014

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
08/10/2019 Am 17:01 | Update 08/10/2019 Am 19:03

Bastian Schweinsteiger beendet seine aktive Fußball-Karriere. Das teilte der Weltmeister von 2014 mit. "Mein Abschied als aktiver Spieler stimmt mich ein bisschen wehmütig, aber ich freue mich auch auf die spannenden Aufgaben, die mich bald erwarten. Dem Fußball werde ich treu bleiben", schrieb Schweinsteiger. Der ehemalige DFB-Kapitän hatte mit seinem MLS-Klub Chicago Fire die Play-offs verpasst.

Der ehemalige DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger beendet seine aktive Fußball-Karriere. Das teilte der Weltmeister von 2014 in den Sozialen Netzwerken mit. "Mein Abschied als aktiver Spieler stimmt mich ein bisschen wehmütig, aber ich freue mich auch auf die spannenden Aufgaben, die mich bald erwarten. Dem Fußball werde ich treu bleiben", schrieb der 35-Jährige.

"Ich danke Euch und meinen Mannschaften FC Bayern, Manchester United, Chicago Fire und der deutschen Nationalmannschaft - Ihr habt mir diese für mich so unglaubliche Zeit ermöglicht! Und natürlich danke ich meiner Frau Ana Ivanovic und meiner Familie für ihre Unterstützung", schrieb Schweinsteiger weiter.

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Bis zuletzt war der 121-malige Nationalspieler in den USA für Chicago in der Major League Soccer (MLB) aufgelaufen, das letzte Spiel absolvierte er am vergangenen Sonntag beim 5:2 bei Orlando City. Die meiste Zeit seiner Karriere verbrachte Schweinsteiger beim deutschen Rekordmeister Bayern München, für den er 500 Pflichtspiele absolvierte. In diesen gewann er acht deutsche Meisterschaften, siebenmal den DFB-Pokal sowie einmal die Champions League.

"Er war sicherlich einer der größten Spieler, die Deutschland hatte", sagte Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag.

Er war ein großer Spieler und er war auch eine große Persönlichkeit.

Der fünfte Weltmeister von 2014 hört auf

Jeder habe noch das Bild des WM-Finals 2014 im Kopf, als Schweinsteiger blutüberströmt immer wieder aufgestanden sei, sagte Löw weiter: "Er hat gekämpft bis zum Umfallen. In jeder Aktion spürte man seinen Siegeswillen." Für ihn sei "immer Platz" beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Schweinsteiger hatte nach dem WM-Triumph von Rio das Kapitänsamt von Philipp Lahm übernommen und dieses bis zu seinem Rücktritt aus dem Nationalteam 2016 ausgeführt. Der Mittelfeldspieler ist nach Lahm, Per Mertesacker, Miroslav Klose und Roman Weidenfeller der fünfte 2014er-Weltmeister, der seine Fußball-Schuhe an den Nagel hängt.

Löw und Rummenigge öffnen Türen

Die Türen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und bei den Bayern wurden derweil für ihn geöffnet. "Er ist ein super Bursche, die Türen beim FC Bayern stehen ihm immer offen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Für ihn haben wir immer einen Platz", meinte Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

"Ich weiß nicht, was er für Pläne hat. Bei uns ist jeder Spieler, der mal in der Nationalmannschaft gespielt hat und das Ziel hat, Trainer zu sein, zum Reinschnuppern immer willkommen - ob bei einem Lehrgang oder auf einer Trainerstelle im U-Bereich", ergänzte Löw. Zuletzt hatte der Bundestrainer etwa Rekordtorschütze Miroslav Klose als Hospitant dabei. Mit 121 Länderspielen gehört Schweinsteiger zu den herausragenden Akteuren in den letzten anderthalb Jahrzehnten.

  • Großer Mann der kleinen Töne: Servus, Schweini!

Löw bezeichnete den ehemaligen Münchner als "einen der größten Spieler, die Deutschland hatte". Jeder habe noch das Bild des WM-Finals 2014 im Kopf, als Schweinsteiger blutüberströmt immer wieder aufgestanden sei: "Er hat gekämpft bis zum Umfallen. In jeder Aktion spürte man seinen Siegeswillen."

Laut Löw sei Schweinsteiger immer ein Sympathieträger gewesen, der in seiner DFB-Zeit bis September 2016 "immer offen, immer ehrlich und immer empathisch gegenüber den Fans" gewesen sei. Der Bundestrainer lobte den Ex-Nationalspieler in höchsten Tönen. "Wenn er aufhört, wird eine Persönlichkeit gehen, die der deutsche Fußball nicht oft erlebt hat", sagte Löw vor der offiziellen Bekanntgabe des Karriereendes.

(SID)

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