Modifizierte Trainingsinhalte, ein größerer Betreuerstab und die regelmäßige Auswertung der körperlichen Daten jedes einzelnen Spielers: Mirko Slomka nimmt sein Profis an die Kandare und überlässt nichts mehr dem Zufall. "Wir nutzen die Daten, die Professor Jürgen Freiwald von der Universität Wuppertal durch regelmäßige Leistungsüberprüfungen ermittelt, um die einzelnen Einheiten individueller zu gestalten. So haben wir Möglichkeiten, einzelne Spieler speziell zu fördern", erläutert der 39-Jährige seine Planung gegenüber der "Welt".
Kein "Schlupfloch" mehr
Die Übungseinheiten sollen dadurch effektiver werden und den Spielern keinen Raum für unerwünschte Pausen geben: "Früher waren zwei Leute auf dem Platz, die sich um die ganze Mannschaft gekümmert haben... Jetzt ist im Training jede Position besetzt, die Spieler haben kein Schlupfloch mehr, um sich irgendwo auszuruhen. Es ist wichtig, dass sie spüren, dass sie aus dieser Nummer nicht mehr herauskommen", erklärte Slomka in einem Interview dem Internetportal "westline".
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Das Team scheint die neuen Methoden zu akzeptieren, auch wenn Gerald Asamoah bekannt hat, dass ihm das Ganze fast schon ein bißchen zu weit geht. Aber "die Profis sind einsichtig, weil sie erkennen, dass es ihnen helfen wird", und auch "der Druck auf die Spieler wird größer, falls die Trainingsziele nicht eingehalten werden", beschreibt Slomka die neue Situation.
Kuranyi in der Verantwortung
Eine tragende Rolle hat der Trainer Kevin Kuranyi zugedacht: "Die anderen Spieler können sich ein Beispiel an ihm nehmen. Er ist ohne Zweifel eine Führungspersönlichkeit geworden", erkennt Slomka die Leistungen des Stürmers an. Insgesamt sieht er den königsblauen Kader 2007/2008 exzellent besetzt: "Neuverpflichtungen wie Ivan Rakitic, Jermaine Jones und Heiko Westermann müssen wir sicher Zeit geben, um sich an den Rhythmus zu gewöhnen, aber sie haben unglaubliches Potenzial."
Die Zielvorgabe "Meisterschaft" will Slomka auch dieses Mal nicht ausgeben, "aber wir wollen bis zum Ende oben mitspielen". Für den Fall, dass die "Knappen" dann wieder kurz vor dem Titelgewinn stehen, lässt der Trainer die Konkurrenz schon jetzt wissen: "Wenn uns nochmal jemand etwas wegnehmen will, werden wir gemeinsam als Mannschaft zurückschlagen."
Es gibt sie also doch, die königsblaue Hoffnung, die Dortmunder Feier zu verhindern und die erste Deutsche Meisterschaft seit 1958 zu holen.
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