Nach der titellosen Saison planen die Bayern-Verantwortlichen um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge mit Rekordausgaben im Transferbereich (Schätzungen liegen bei rund 100 Millionen Euro), die für die nächste Spielzeit eine schlagkräftige Truppe garantieren soll. "Wir werden viel investieren müssen", fügte Beckenbauer jedoch an.
Namen noch nicht durchgesickert
Neue Namen sickerten nach der Sitzung in der Zigarren-Lounge eines Münchner Hotels nicht durch; es bleibt daher weiter bei den feststehenden Hamit Altintop (FC Schalke 04), Jan Schlaudraff (Alemannia Aachen) sowie dem Argentinier José Ernesto Sosa (Estudiantes de La Plata). Dazu gilt der vermutlich um die 20 Millionen Euro teure Transfer des italienischen Torjägers Luca Toni (AC Florenz) als sicher.
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Marcell Jansen (Borussia Mönchengladbach), Miroslav Klose (Werder Bremen) und Ex-Bayer Zé Roberto sind weitere Kandidaten, für die die Bayern bei den Transfer-Ausgaben in eine "neue Dimension" (Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge) vorstoßen und "Geld ausgeben werden wie noch nie" (Hoeneß).
Während Beckenbauer mit stiller Freude an die künftigen Leistungsträger denken darf, müssen sich die Bayern-Fans noch ein bisschen gedulden. "Man wartet das Ende der Saison in den Ligen unserer Konkurrenten aus Spanien, Italien, England und anderswo ab", so Beckenbauer. Erst danach werde der Vorstand in einer Pressekonferenz die Transfers bekannt geben - vermutlich wird das neue erhoffte Rundum-Sorglos-Paket auf einen Schlag genannt.
Abgänge stehen fest
Die Abgänge dürften bis dahin schon feststehen. Der Verkauf von Owen Hargreaves an Manchester United für rund 25 Millionen gilt als beschlossene Sache, Roque Santa Cruz kündigte trotz Vertrags bis 2009 seinen Wechsel als "ziemlich sicher" an. Nicht mehr dabei ist in der neuen Saison auch Mehmet Scholl. Der 36 Jahre alte Edel-Joker darf sich am Samstag auf einen großen Abschied freuen.
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