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Medien: Der VfB Stuttgart will Roman Weidenfeller

VfB Stuttgart plant Coup mit Weidenfeller

18/06/2015 um 11:10

Erst Jürgen Klopp und Sebastian Kehl, nun Roman Weidenfeller? Borussia Dortmund steht kurz davor, seine dritte Klub-Ikone binnen kürzester Zeit zu verlieren. Der Nationaltorwart wurde bereits in der vergangenen Saison von Mitchell Langerak verdrängt, nun hat der BVB mit Roman Bürki einen weiteren Top-Keeper verpflichtet. Weidenfellers Zeit läuft ab, doch es gibt namhafte Interessenten.

Der VfB Stuttgart, so berichtet die "Bild", denkt ernsthaft über eine Verpflichtung des 34-Jährigen nach. Weidenfeller sei aufgrund seines Alters keine Option für die Zukunft, würde aber die nötige Klasse und Erfahrung mitbringen, um den zum FC Bayern abgewanderten Sven Ulreich zu ersetzen. Zwei Eigenschaften, die dem VfB nach einer schweren Saison inklusive Abstiegskampf dringend gebrauchen kann.

Weidenfeller selbst hat sich unterdessen noch nicht zu einem vorzeitigen Abschied aus Dortmund geäußert, doch der neue Trainer Thomas Tuchel macht dem Routinier keine großen Hoffnungen. "Bei Roman Weidenfeller müssen wir abwarten, wie er diese veränderte Situation annimmt. Da werden wir ehrlich miteinander sprechen und eine Lösung finden. Die geht in alle Richtungen", erklärte der BVB-Coach. Weidenfellers Vertrag läuft noch bis zum 30.6. 2016.

Vorteil für Bürki und Langerak

Noch deutlicher wurde Tuchel, als er betonte, man habe Roman Bürki "mit der Möglichkeit verpflichtet, die Nummer 1 zu werden". Darüberhinaus habe "Langerak zuletzt im Kasten gestanden und gute Leistungen gezeigt". Weidenfeller bliebe da allenfalls noch die Position des dritten Torhüters. Viel zu wenig für einen, der schon 2002 zur Borussia kam und mit Schwarz-Gelb zweimal Meister, einmal Pokalsieger sowie Champions-League-Finalist wurde.

Jetzt ist auch der VfB Stuttgart ins Rennen um den Weltmeister eingestiegen.

Zwar seien die Schwaben auch am polnischen Schlussmann Przemyslaw Tyton dran, der im Moment auf Leihbasis beim FC Elche in Spanien spielt, doch laut "Bild" ist der 28-Jährige nicht als Nummer eins vorgesehen. Bei Weidenfeller wäre das freilich anders ...

Eurosport-Check: Weidenfeller wird Dortmund verlassen. Die Perspektiven beim BVB sind nicht mehr vorhanden, da mit Bürki und Langerak zwei starke und vor allem jüngere Keeper zur Verfügung stehen. Neben dem VfB sollen auch Tottenham Hotspur und der FC Valencia an dem Weltmeister interessiert sein. Für Weidenfeller ist mit 34 Jahren die Zeit gekommen, einen letzten großen Vertrag in einer Topliga zu unterschreiben. Ob er sich dabei für Deutschland, England oder Spanien entscheidet, ist allerdings offen.

Transferwahrscheinlichkeit generell: 95 Prozent / Transferwahrscheinlichkeit zum VfB: 40 Prozent

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