Der 31-Jährige hatte mit seinem Tor zum 1:1-Ausgleich in der 44. Minute zuvor für ein Novum gesorgt und als erster Bundesliga-Profi zum vierten Mal hintereinander zum Saisonauftakt getroffen. Doch dieser Rekord interessierte Kießling ebensowenig wie den Matchwinner Julian Brandt, der als Joker in der 61. Minute die drei Punkte unter Dach und Fach gebracht hatte. "Wir fahren jetzt mit viel Selbstvertrauen nach Rom und wollen uns im Hinspiel eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeiten", sagte der 19-Jährige, der in der 71. Minute eingewechselt worden war.
Auch Bayer-Trainer Roger Schmidt, der voll des Lobes für Brandt und vor allem auch für Einwechselspieler und Neuzugang Admir Mehmedi war, blickte optimistisch auf die Champions League-Qualifikation: "Wir fliegen nun mit einem sehr guten Gefühl nach Rom und sind sehr zuversichtlich für die Play-off-Spiele."
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Auftakt erfolgreich abrunden
"Das sind zwei Endspiele", befand Bayer-Sportchef Rudi Völler vor dem Trip in seine zweite Heimat und Geschäftsführer Michael Schade sagte auch mit Blick auf den wirtschaftlichen Aspekt: "Wir wollen unbedingt auch unser drittes Ziel in diesem schwierigen Monat erreichen, nachdem wir im Pokal eine Runde weitergekommen und in der Bundesliga prima gestartet sind." Das Rom kein Zuckerschlecken wird, verdeutlichte aber Weltmeister und Rückkehrer Christoph Kramer: "Es ist zwar psychologisch von Vorteil, mit einem Erfolgserlebnis nach Italien zu fahren. Aber das wird eine ganz schwere Aufgabe, die sich nicht wie wie ein Play-off-Spiel, sondern wie ein Achtelfinale anfühlt. Wir wissen, was auf uns zukommt."
Das weiß jetzt auch Hoffenheims Trainer Markus Gisdol, der nach dem Pokal-K.o. gegen Zweitligist 1860 München bereits die zweite Enttäuschung hinnehmen musste. "Trotz der Niederlage muss ich meiner Mannschaft aber ein Kompliment machen", sagte der 1899-Coach, der eine Woche vor dem Heimspiel gegen Liga-Gigant Bayern München nicht nur wegen des ersten Bundesligatreffers von Steven Zuber (5.) viele positive Aspekte bei seinem Team und selbst bei Bundesliga-Rückkehrer Kevin Kuranyi gesehen haben wollte. "Er hat seine Sache gut gemacht. Er ist noch nicht bei 100 Prozent, aber wir werden noch viel Freude an ihm haben", sagte Gisdol über den ehemaligen Nationalspieler, von dem in der BayArena eigentlich nichts zu sehen war.
Hoffenheim mit zu vielen Fehlern
Kevin Volland war da schon realistischer: "Wir haben uns zu viele Fehler geleistet, die wir möglichst schnell abstellen müssen." Damit traf er im Gegensatz zu seinem Trainer den Nagel auf den Kopf.
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