Die Polizei-Leitstelle Dortmund teilte am Abend auf SID-Anfrage mit: Ein 79-Jähriger überlebte nicht, ein 55-Jähriger wurde gerettet und ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand war zunächst stabil.
"Wir Spieler haben zunächst gar nichts davon mitbekommen und waren wegen der Stille im Stadion irritiert. Direkt nach dem Spiel ist der Trainer auf uns zugekommen und hat uns aufgeklärt", sagte BVB-Nationalspieler Marco Reus bei "Sky". Das Spiel rücke "natürlich in den Hintergrund. Kompliment an die Zuschauer, wie sie reagiert haben."
Nach Bekanntwerden der Zwischenfälle herrschte im Stadion eine gedrückte Stimmung. Die Fans rollten ihre Fahnen ein und verzichteten auf Gesänge, es wurde sehr ruhig unter den 81.000 Zuschauern.
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Dank für das respektvolle Verhalten

BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel teilte mit brüchiger Stimme mit: "Der BVB dankt allen Fans für das respektvolle Verhalten, insbesondere auch den Mainzern."
Zusammen mit den Fans stimmten die BVB-Spieler nach Abpfiff den Song "You'll never walk alone" an und gedachten damit dem verstorbenen Fan sowie dessen Angehörigen und Freunde.
Vereinspräsident Reinhard Rauball sprach der Familie des Verstorbenen im Namen des BVB sein Beileid aus und bedankte sich bei den Fans.
"Ich habe sowas noch nie erlebt, dass Zuschauer dermaßen geschlossen ihre Trauer und ihren Respekt äußern", sagte Rauball bei Sky: "Ich ziehe auch meinen Hut vor den Mainzern, die auch ihren Support eingestellt haben."
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