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Attentat auf Bus von Borussia Dortmund: Spuren führen ins Ausland

Attentat auf BVB-Bus: Spuren führen ins Ausland
Von SID

22/06/2017 um 08:31Aktualisiert 22/06/2017 um 08:32

Der mutmaßliche Attentäter auf den Mannschaftsbus des Bundesligisten Borussia Dortmund wollte sich nach dem Anschlag womöglich ins Ausland absetzen. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, gehen die Ermittler Spuren ins Ausland nach. Sergej W. hatte wenige Tage nach dem Attentat am 11. April einen Flug von Frankfurt/Main über Chisinau nach St. Petersburg gebucht.

Er wollte den Flug Mitte Mai antreten wollte. Zudem suchte der in Russland geborene W. über ein Internetportal dort nach einer Unterkunft. Der Rückflug sollte eine gute Woche später erfolgen.

Die Beamten konnten gleichwohl nicht ausschließen, dass sich W. absetzen wollte und nahmen ihn zwei Tage nach der Flugbuchung fest. Sergej W. hat die Tat zuletzt über seinen Rechtsanwalt bestritten.

Drei Sprengsätze explodiert

Bei der Abfahrt des BVB vom Hotel L'Arrivée zum Champions-League-Heimspiel gegen den AS Monaco waren neben dem Mannschaftsbus drei Sprengsätze explodiert. Verteidiger Marc Bartra wurde dabei schwer an Arm und Hand verletzt.

Der mittlere Sprengsatz war in einer Hecke zu hoch platziert und hatte daher glücklicherweise wenig Wirkung. Sergej W. wurde als Tatverdächtiger ermittelt. Er wollte sich angeblich an sinkenden BVB-Aktienkursen bereichern.

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