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Bundesliga: Borussia Dortmunds Sokratis will endlich Titel gegen das "Monster" FC Bayern

BVB: Sokratis will endlich Titel gegen das "Monster" FC Bayern

25/07/2016 um 10:17Aktualisiert 25/07/2016 um 13:16

Mit großem Respekt äußerte sich Borussia Dortmunds Sokratis im Interview mit dem "kicker" über Ligarivale Bayern München. Im Trainingslager des deutschen Vizemeisters in Schanghai gestand der Grieche gegenüber dem Sportmagazin aber auch offen, wie sehr es schmerzt, in den letzten zwei Jahren bereits fünfmal Zweiter geworden zu sein.

"Allein dreimal stand ich mit dem BVB im Pokalfinale. Gewonnen habe ich keines. Wenn man eine so gute Saison spielt wie wir 2015/16 und keinen Titel gewinnt, ist das bitter und enttäuschend", so der Grieche.

    " Ich bin 28 Jahre, gehe in meine sechste Saison in der Bundesliga und habe außer dem Supercup noch keinen Titel geholt. Das ärgert mich. Es wird Zeit, einen Titel zu gewinnen. Ohne die Bayern, dieses Monster in einem sportlich positiven Sinne, vor uns, wären wir längst Meister oder Pokalsieger."

    Die Niederlage gegen die Bayern im Pokalfinale 2016 im Elfmeterschießen habe dabei besonders geschmerzt.

    Sokratis verschoss einen Elfmeter, woran er noch immer denke. "Ich habe dem Trainer angeboten, dass ich schieße", erklärte er.

    Hummels-Abschied ein großer Verlust

    Der Abschied von Mats Hummel zum Rekordmeister sei ein großer Verlust für den BVB, betonte Sokratis. "Borussia verliert nicht nur einen Top-Spieler, sondern eine große Persönlichkeit und Führungsfigur", sagte der Verteidiger.

    Als neuen Abwehrchef sieht sich der 28-Jährige auch nach dem Abschied des Weltmeisters nicht: "Ich genieße keinen höheren Stellenwert als die anderen. Natürlich weiß ich wegen meiner Erfahrung, was ich auf dem Platz zu tun habe. Dazu gehört, die neuen Spieler so gut wie möglich zu unterstützen."

    Neue Spieler müssen integriert werden

    Die Kommunikation auf dem Platz sei noch etwas problematisch, fuhr der Grieche fort. Im Moment verständige man sich hauptsächlich mit "Händen und Füßen. Aber die neuen Spieler bemühen sich, schnell Deutsch zu lernen. Sie haben vom BVB einen Lehrer an die Seite gestellt bekommen. Und mit Götze und Schürrle kommen ja auch zwei deutsche Spieler."

    Die Integration der Talente wie Emre Mor und Ousmane Dembélé sei dabei von größter Bedeutung. "Wir müssen alles dafür tun, dass sie sich bei uns wohlfühlen. Wie in einer Familie. Wenn wir es nicht schaffen, sie zu integrieren, ist das auch unser Problem als Mannschaft. Dann haben auch wir etwas falsch gemacht", machte er deutlich.