Ein Foto, das vielen BVB-Fans ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben dürfte. Mario Götze beim Lauftraining in Florida. Fit sieht er aus, zufrieden wirkt er.
Schon bald soll er ins Mannschaftstraining des BVB zurückkehren. Ein Ende der Leidenszeit ist in Sicht.
Wie schnell er ins Team zurückfinden wird, ob er jemals wieder sein altes Niveau erreichen wird? Ungewiss. So wie derzeit vieles beim BVB.
Bundesliga
BVB-Talent Isak auf dem Abstellgleis: "Kein Nutzen"
25/06/2017 AM 08:46

Was will Peter Bosz?

Das liegt zu einem Großteil daran, dass bei den Schwarz-Gelben nicht mehr Thomas Tuchel an der Seitenlinie steht. Der neue Trainer Peter Bosz muss die Mannschaft erst kennenlernen.
Bei Spielern wie Emre Mor will sich der Niederländer erst im Training einen Eindruck verschaffen, ehe er entscheidet, ob er den 19-Jährigen behalten oder verleihen will.
Ähnlich verhält es sich mit Felix Passlack.

Kader muss verkleinert werden

Klar ist, dass der Kader aktuell zu aufgebläht ist. Den Zugängen von Mo Dahoud, Maximilian Philipp, Ömer Toprak und Dan-Axel Zagadou steht bislang lediglich der Abgang von Rechtsverteidiger Pascal Stenzel gegenüber.
Der 21 Jahre alte Rechtsverteidiger war in der vergangenen Saison allerdings ohnehin bereits an den SC Freiburg verliehen.
Einer, der noch gehen könnte: Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang.

Aubameyang: China oder nix

Sein Abgang galt lange als sicher, PSG als erster Abnehmer. Mittlerweile haben die Franzosen andere Pläne, ohnehin scheint das Interesse am Gabuner deutlich geringer als vermutet. Dafür mehren sich Gerüchte um den portugiesischen Mittelfeldspieler Raphael Guerreiro. Bleibt Aubameyang dem BVB auch deshalb gar erhalten?
Nach Informationen des "Kicker" ist ein Wechsel ins Reich der Mitte nach wie vor die wahrscheinlichste Variante. Die Verantwortlichen haben ihrem Torjäger ein Ultimatum gesetzt.
Bis zum Start des Trainingslagers am 26. Juli muss eine Entscheidung gefallen sein. Michael Zorc und Co. wünschen sich einen zeitlichen Puffer, um einen qualitativ hochwertigen Ersatz zu finden.

Kein Mega-Transfer geplant

Einen Mega-Transfer der Marke Alexandre Lacazette, der wohl rund 60 Millionen Euro kosten würde, wird es gemäß "Kicker" allerdings auch mit den möglichen Aubameyang-Millionen nicht geben.
Stattdessen sollen junge Offensivspieler zu Top-Leuten entwickelt werden. So wie es bei Götze und Robert Lewandowski war. So wie es aktuell bei Ousmane Dembélé ist.

Alexandre Lacazette

Fotocredit: Getty Images

Dembélé will gehen

Der hat sich so rasant entwickelt, dass der FC Barcelona im Werben um den 19-Jährigen offenbar einfach nicht locker lässt. Angeblich sind sich die Katalanen mit dem jungen Franzosen bereits über einen Wechsel einig. Dembélé will den BVB nach Informationen unserer französischen Eurosport-Kollegen noch im Sommer verlassen.
Barça soll mittlerweile bereit sein, inklusive Bonuszahlungen 70 Millionen Euro an den BVB zu überweisen.
Ein Angebot, das verlockend klingt - das der BVB laut Sportdirektor Michael Zorc aber dennoch ablehnen wird.

Marco Reus lange verletzt

Angesichts der Verletzung von Marco Reus wird Dembélé gerade zu Beginn der Saison noch wichtiger werden. Nach einer Operation am Kreuzband wird Dauer-Pechvogel Reus in diesem Jahr kein Fußball mehr spielen können.
Geht Aubameyang, potenziert sich der Druck auf den Dembélé noch einmal. Ob er damit zurechtkommen würde? Ob er überhaupt bleibt? Ungewiss...
Bundesliga
Von wegen Stinkstiefel: Warum Lewandowski jetzt noch stärker wird
22/06/2017 AM 12:21
Bundesliga
"Schwierigkeiten und Rückschläge": Lewandowski bekommt eigene Doku
VOR 3 STUNDEN