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Elf der Woche zum 6. Bundesliga-Spieltag mit Gnabry, Ibisevic, Horn, Bernat, Calhanoglu

Elf der Woche mit Werder-Hoffnung Gnabry, Doppelpacker Ibisevic und Köln-Keeper Horn
Von Eurosport

03/10/2016 um 11:59

Die Bundesliga-Elf der Woche des 6. Spieltags: Köln-Keeper Timo Horn verdiente sich seine Nominierung durch eine super Leistung gegen Bayern. Der Meister patzte zwar beim 1:1 gegen die "Geißböcke", trotzdem schafftes es Juan Bernat in die Elf der Woche. Im Angriff sorgen die Doppelpacker Vedad Ibisevic, Breel Embolo und Antonio Colak für mächtig Wirbel.

Tor

Timo Horn (1. FC Köln): Der Schlussmann der "Geißböcke" war einer Garanten für den überraschenden Punktgewinn beim FC Bayern. Schuldlos am Gegentor durch Joshua Kimmich, sorgte Horn mit einer Weltklasse-Parade in der zweiten Halbzeit gegen Thomas Müller für eine der Szenen des 6. Spieltags.

Abwehr

Benjamin Hübner (TSG 1899 Hoffenheim): Er war bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte bärenstark und feierte ein tolles Pfichtspieldebüt für die TSG. Er rutschte aufgrund des Ausfalls von Ermin Bičakčić in die erste Elf und empfahl sich eindrucksvoll für weitere Einsatzzeiten. Der 27-jährige ehemalige Ingolstädter war nach seinem Innenverteidiger-Kollegen Niklas Süle der zweikampfstärkste Hoffenheimer. Im Vergleich zum Silbermedailllen-Gewinner absolvierte Hübner allerdings mehr als doppelt so viele Duelle (28). Er überzeugte im Stellungsspiel und ließ seine alten Mannschaftskollegen kaum ins Spiel kommen.

Caglar Söyüncü (SC Freiburg): Der Innenverteidiger war im Spiel gegen Frankfurt knallhart. Besonders bei den Luftduellen war der Türke kaum zu schlagen, gewann sämtliche Kopfballduelle. Söyüncü sorgte mit Teamkollege Nicolas Höfler für eine stabile Defensive und trug einen großen Teil zum nächsten Dreier bei.

Juan Bernat (FC Bayern München): Der Spanier rückte für David Alaba auf der linken Verteidigerposition beim 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Köln in die Mannschaft. Über seine Seite liefen die meisten Angriffe der Bayern - inklusive dem 1:0-Führungstreffer durch Joshua Kimmich, den Bernat vorbereitete. Insgesamt verzeichnete er acht Torschussvorlagen - und war damit deutlich gefährlicher als seine Kollegen über die Außen, Kingsley Coman (drei Vorlagen) und Arjen Robben (zwei).

Mittelfeld

Hakan Calhanoglu (Bayer 04 Leverkusen): Der Spielmacher der Leverkusener erwischte einen glänzenden Tag im Topspiel gegen Dortmund. In der Zentrale machte er im Kollektiv mit seinen Mannschaftskollegen geschickt die Räume zu und gewann viele Bälle. In der Offensive bereitete er die beiden Treffer direkt vor.

Serge Gnabry (SV Werder Bremen): Der Ex-Londoner ist der absolute Lichtblick im Team von Bremen. Wenn gegen Darmstadt Gefahr aufkeimte, war Gnabry beteiligt. Der Offensivmann zog das Spiel an sich - machte viel und schoss Werder zwischenzeitlich in Führung.

Joshua Kimmich (FC Bayern München): Der Nationalspieler steuerte beim 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Köln bereits seinen dritten Saisontreffer bei. Nach einer Flanke von Juan Bernat bewies er Stürmerqualitäten, löste sich von seinem Gegenspieler, lief zum ersten Pfosten ein und vollendete per Kopf in die kurze Ecke. Kimmich stellte mit 12,54 Kilometer Laufleistung darüber hinaus den Bestwert aller Bayern-Profis auf und gehörte mit 102 Ballkontakten zu den meisteingebundenen Akteuren auf dem Feld.

Marcel Sabitzer (RB Leipzig): Der Flügelspieler war der Impulsgeber beim 2:1-Heimerfolg von Leipzig gegen den FC Augsburg. Sabitzer war beinahe an jeder gefährlichen Situation des Aufsteigers beteiligt und leitete sowohl den Führungstreffer durch Emil Forsberg als auch den Siegtreffer durch Yussuf Poulsen ein. Temporeich, technisch stark und mit Dribblings war der Österreicher zu keiner Zeit von den Augsburgern unter Kontrolle zu bringen. Ein eigener Torerfolg blieb ihm trotz drei guter Torschüsse jedoch verwehrt.

Sturm

Vedad Ibisevic (Hertha BSC): Der Bosnier war mit seinem zweiten Doppelpack in Serie einmal mehr der Matchwinner für die Berliner. Gegen den HSV stand Ibisevic beim ersten Treffer in bester Torjägermanier goldrichtig, den Elfmeter zum 2:0 verwandelte der Hertha-Kapitän mit seiner ganzen Erfahrung. Neben seinen beiden Treffern war Ibisevic zudem jederzeit anspielbar, verlor kaum einen Ball und warf sich im Stile eines Anführers mit vollem Einsatz in die Zweikämpfe.

Breel Embolo (FC Schalke 04): Das Schweizer-Talent kommt langsam ins rollen! Gegen Gladbach zeigte der Stürmer eine starke Leistung, knippste zweimal selbst und leitete einen Treffer ein. Doch nicht nur wegen der Tore war es ein überragender Auftritt. Besonders in den Zweikämpfen agierte Embolo giftig. Er gewann 19 Zweikämpfe - Topwert aller Spieler in dieser Partie.

Antonio Colak (SV Darmstadt 98): Darmstadt hat einen neuen Sandro Wagner. Colak rettete den "Lilien" gegen Bremen einen wichtigen Punkt im Kellerduell. Der Stürmer war einmal vom Punkt und einmal sehenswert aus dem Nichts erfolgreich. Doppelpack!

Die Elf der Woche des 6. Spieltags:

Elf der Woche