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Süle, Rudy & Co.: Diese Abgänge drohen Hoffenheim

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Sebastian Rudy (links) und Niklas Süle (Mitte) von 1899 Hoffenheim

Fotocredit: Imago

VonFabian Kunze
02/12/2016 Am 05:24 | Update 02/12/2016 Am 07:24

Nach zwölf Spieltagen ist 1899 Hoffenheim in der Liga noch immer ungeschlagen - als einziges Team neben Sensationsaufsteiger RB Leipzig. Der Erfolg der Kraichgauer hat viele Namen und diese wiederum wecken Begehrlichkeiten. Egal, ob Nationalspieler Niklas Süle, Außenverteidiger Jeremy Toljan, Kapitän Sebastian Rudy oder Spielmacher-Juwel Nadiem Amiri - bei allen stehen die Interessenten Schlange.

Bei den Scouts der europäischen Topklubs steht derzeit eine Adresse in Sinsheim hoch im Kurs: die Dietmar-Hopp-Straße 1 - Postadresse der Rhein-Neckar-Arena, Spielstätte der TSG 1899 Hoffenheim.

Was die Beobachter dort derzeit zu sehen bekommen überzeugt, weckt Interesse und Begehrlichkeiten und schmeichelt den Machern. Manager Alexander Rosen sagt der "Sport-Bild":

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Wenn zu uns einer käme und sagen würde, ihr müsst jetzt bitte zehn Millionen Euro Ablöse erzielen, dann haben wir sicher fünf, sechs Mann im Kader, für die solche Summen gezahlt würden.

Allen voran Niklas Süle. Der Nationalspieler hatte schon im Sommer das Interesse des FC Chelsea geweckt, entschied sich aber dafür, noch ein weiteres Jahr in Hoffenheim zu bleiben. 21 Millionen, so heißt es, hätte der Deal in die TSG-Kasse spülen können.

Niklas Süle

Fotocredit: AFP

Ein halbes Jahr später ist die Liste der Interessenten eher länger als kürzer geworden. "ESPN" berichtet, die "Blues" seien stärker denn je an einer Verpflichtung des Verteidigers interessiert. Auch beim FC Bayern hat man den baumlangen 21-Jährigen auf der Beobachtungslist. Für das kommende Wochenende, erfuhr die "Sport-Bild", hat sich nun auch noch Massimiliano Mirabelli angekündigt. Der Sportdirektor des AC Mailand wird im Spiel gegen den 1. FC Köln aber nicht nur den Innenverteidiger im Auge behalten.

Sebastian Rudy bei Milan im Gespräch

Schon nach dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft im November in Mailand gegen Italien soll sich Mirabelli mit Claude Rudy, Vater von 1899-Kapitän Sebastian Rudy, und dessen Berater Christian Nerliger getroffen haben. Der Vertrag des Nationalspielers läuft im kommenden Sommer aus - ein hoher Transfererlös für die Kraichgauer stünde bei einem Wechsel nicht mehr im Raum.

Ohnehin ist sich Manager Rosen sicher, einen Großteil der umworbenen Spieler halten zu können. Seit die TSG ihr Konzept hin zum Ausbildungsklub geändert hat, reicht in der Regel ein großer Transfer, um im Gegenzug die Ausgaben für Spielerkäufe zu decken. Rosen:

Bei zahlreichen Angeboten für mehrere Spieler Nein sagen zu können und zu dürfen, tut gut.

Süle im Sommer halten zu können, ist äußerst unwahrscheinlich. Dafür stehen die Chancen gut, dass Ablöse für das Abwehr-Juwels in Richtung des bisherigen Vereinsrekords (Roberto Firmino für 41 Millionen Euro zum FC Liverpool) gehen wird.

Das wiederum steigert die Wahrscheinlichkeit auf einen Verbleib von Jeremy Toljan, der ebenso bei RB Leipzig auf dem Zettel stehen soll, wie Spielmacher Nadiem Amiri, bei dem zudem Tottenham Hotspur immer wieder als Interessent genannt wird.

So wird es aller Voraussicht nach auch im Sommer keinen Ausverkauf in Hoffenheim geben, wohl aber noch einige Besuche interessierter Scouts in der Dietmar-Hopp-Straße 1.

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