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BVB: Marco Reus macht sich für Verbleib von Michy Batshuayi stark

Reus macht sich für Batshuayi-Verbleib stark

13/03/2018 um 09:32Aktualisiert 13/03/2018 um 20:37

Marco Reus verlängerte erst kürzlich seinen Vertrag bei Borussia Dortmund bis 2023. Bedingung dafür soll das Versprechen von Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gewesen sein, in Zukunft wieder eine Mannschaft zu formen, die um Titel mitspielen kann. Ein erstes Puzzlestück dieses Teams soll Michy Batshuayi sein, für dessen Verbleib Reus nun kämpft.

Michy Batshuayi hat Borussia Dortmund am Samstag zum 3:2-Sieg über Eintracht Frankfurt geschossen - nun setzt sich Marco Reus für ihn ein.

"Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Michy bleibt", erklärte Reus in der "Bild".

"Er hat gezeigt, wie wichtig er für uns sein kann."

Am vergangenen Spieltag überzeugte der Belgier als Edel-Joker, kam gegen Frankfurt in der 61. Minute ins Spiel, traf doppelt und sicherte dem BVB in der Nachspielzeit einen wichtigen Dreier im Kampf um die Champions-League-Plätze. Insgesamt waren es Batshuayis Treffer sechs und sieben im neunten Pflichtspiel für die Westfalen.

Eine Quote, die einen Verbleib der Chelsea-Leihgabe über den Sommer hinaus nicht leichter macht. Eine Kaufoption für den 24-Jährigen besitzt der BVB nicht. Stand jetzt geht es für ihn nach der Saison zurück zu den "Blues". Daran ändert auch seine gelungene schnelle Integration in Dortmund nichts. Batshuayi:

"Ich fühle mich hier sehr wohl, aber das ist eine Sache zwischen Dortmund und Chelsea."

Reus fordert Kontinuität

Das Problem: Mit jedem Treffer Batshuayis im BVB-Trikot steigt der Marktwert des Belgiers - und die Verhandlungen für Zorc schwieriger.

"Klar ist, dass wir uns auf dieser Position für die kommende Saison gut aufstellen werden", versichert der 55-Jährige gegenüber "Bild" - ob die Sturmspitze 2018/19 dann Batshuayi heißt, ist fraglich.

Reus fordert von seinen Chefs Kontinuität und die legen auf die Meinung des Nationalspielers großen Wert:

"Ich hoffe, dass wir die Saison auf einem Champions-League-Platz beenden. Dann müssen wir uns kontinuierlich gut aufstellen. Ich stehe da in einem guten Austausch mit Zorc und Watzke."

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