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FC Bayern: Bei Lewandowski kann es nur eine Entscheidung geben - verkaufen!

Bayern hat bei Lewandowski nur eine Wahl - verkaufen!

31/05/2018 um 11:01Aktualisiert 01/06/2018 um 08:17

Robert Lewandowski will weg vom FC Bayern München, obwohl er bei klarem Verstand war, als er seinen Vertrag bis 2021 verlängerte. Auch wenn Präsident Uli Hoeneß und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vehement betonten, dass der Star-Stürmer zu bleiben habe und es einen Fall wie von Ex-BVB-Profi Ousmane Dembélé bei Bayern nicht gebe: Ein Verkauf wäre die - einzig - sinnvolle Entscheidung.

Ein Kommentar von Johannes Mittermeier

Protest zwecklos. Bei Robert Lewandowski vom FC Bayern haben sich Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge auf der Contra-Seite positioniert, was sie eigentlich dazu zwingt, dem Angreifer allein aus Prinzip die Freigabe zu verweigern - um das eigene Gesicht zu wahren, also zum Zwecke der Glaubwürdigkeit.

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Die Macht der Spieler ist so groß geworden, dass jede Alternative ein unkalkulierbares Risiko darstellen würde. Leider. Als sich Ousmane Dembélé 2017 vom BVB wegstreikte, echauffierte sich Hoeneß und schoss einen vergleichbaren Fall für Bayern aus. Jetzt hat er ihn insofern, weil der Verein an Deutungshoheit eingebüßt hat.

Die Münchner können schon auf Lewandowskis bis 2021 datiertem Vertrag beharren; aber was nützt es, einen bald 30-jährigen, lustlos-frustrierten Leistungsträger auf Gedeih und Verderb an den Verein zu binden, hauptsächlich aus Trotz? Das wäre reinste Kapitalvernichtung.

Die WM bietet Gelegenheit, letztmals richtig Kasse mit dem Polen zu machen. Bayerns Devise sollte lauten: Lewandowski maximal gewinnbringend veräußern - und Timo Werner als Ersatz holen. Der Deutsche ist eine Zukunft, die Lewandowski nicht mehr sein will. Und sein kann.

Video - Diese Torjäger könnten Lewandowski bei Bayern ersetzen

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