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FC Schalke 04: Domenico Tedesco feiert inmitten der Nordkurve

Partylöwe Tedesco im Fanblock: Knappen-Trainer außer Rand und Band
Von Eurosport

15/04/2018 um 19:25Aktualisiert 16/04/2018 um 00:04

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Derbytime ist Partytime! Die Fans des FC Schalke 04 feiern den Sieg ihrer Knappen im Derby über Borussia Dortmund ausgelassen und einer ist mittendrin: Domenico Tedesco! Der Schalke-Coach zeigt sich außer Rand und Band ...

Schluss. Aus. Ende. Der FC Schalke 04 gewinnt das 152. Revierderby gegen Borussia Dortmund mit 2:0 (0:0) und die Arena feiert! Mindestens genauso emotional wie die Zuschauer auf den Tribünen ist auch der Schalker Trainer. Nach Abpfiff sinkt Domenico Tedesco auf die Knie und küsst den Rasen der Arena.

Bereits während des Spiels hatte der 32-Jährige die ganze Zeit wild mit den Armen gerudert und die Fans immer wieder gepusht. Das ist auch Sportvorstand Christian Heidel nicht entgangen:

"Ich sitze während des Spiels drei Meter entfernt von ihm. Wer ihn sieht und glaubt, dass er nicht emotional ist, der schaut nicht richtig hin. Domenico ist ein Emotionsbündel. Er soll das ruhig so machen. Genau so möchten das die Leute hier und er ist eben authentisch."

Tedesco in der Kurve

Nach Abpfiff war Tedesco dann plötzlich verschwunden. Doch der Schalker Coach war noch nicht etwa auf dem Weg in die Mixed-Zone zu den Journalisten, sondern tauchte wenig später mitten in der Nordkurve mit biergeduschtem Polo-Shirt bei den Schalker Ultras wieder auf.

Tedesco stellt sich zum Vorsänger aufs Podest und wedelt mit dem Schalke-Schal. Das kommt selbst bei der sportlichen Führung gut an. "Jetzt werden wieder zwei, drei Leute kommen, die sagen, dass Tedesco nicht in die Kurve hätte gehen sollen. Das ist doch Quatsch - ich fand das gut. Ich hätte nichts dagegen, wenn Domenico es Mittwoch wieder macht", sagte Heidel.

Domenico Tedesco

Domenico TedescoGetty Images

Bei Twitter feierten die Schalker Fans ihren neuen Helden:

Und der junge Trainer weiß selbst, wie man die Knappen-Fans verzückt:

"Ich wollte eigentlich gar nicht hoch, dann habe ich aber gesehen, dass sie sonst vielleicht das Stadion abreißen, also musste ich. Es ist für mich ein Privileg, da oben bei den Ultras zu stehen. "

Da sind selbst die BVB-Fans ein bisschen neidisch auf den Erzrivalen ...

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