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Gute Vorsätze für 2018 mit FC Bayern, RB Leipzig, BVB, SC Freiburg, Schalke 04, HSV, 1. FC Köln

Gute Vorsätze in der Bundesliga: Mehr Sport treiben, BVB!

01/01/2018 um 10:27Aktualisiert 02/01/2018 um 08:09

Neues (Fußball-)Jahr, gute Vorsätze. Welche Pläne und Ziele zu welchem Bundesligaklub passen, haben wir nach wissenschaftlicher Auswertung hier aufgeschrieben. Unsere Protagonisten heißen FC Bayern München, RB Leipzig, Borussia Dortmund, SC Freiburg, FC Schalke 04, Hamburger SV, 1. FC Köln. Und die Moral von der Geschichte gibt's auch.

Stress abbauen

FC Bayern München. Ein 72-jähriger Trainer, ein bald 66-jähriger Präsident, ein 75-jähriger Mediziner - und dann der ganze Stress… Nein, was die Bayern 2018 nicht brauchen, sind Trainerentlassungen zur Wiesn-Zeit, umständliche Touren auf Bauernhöfe und Viertelfinal-Niederlagen in der Champions League. Was sie umso stärker begehren: Alkohol. Aus Riesenweißbiergläsern. Im Mai.

Weniger am Smartphone hängen

RB Leipzig. Der bemerkenswert unausgegorene Videobeweis sollte eigentlich als Abschreckungsexempel der Digitalisierung reichen, aber Ralf Rangnick ist halt gelernter Pionier. Wetten, dass es bald Standard sein wird, Schiedsrichtern beim Gang in die Kabine am Smartphone ihre strittigsten (Fehl-)Entscheidungen zu zeigen, ohne Hintergedanke, einfach der Gerechtigkeit wegen? Okay, Wette verloren.

Mehr Sport treiben

Borussia Dortmund. 2017 war ein anstrengendes politisches Jahr beim BVB, große Koalitionen scheiterten verlässlich (Tuchel, Bosz, Lindner). Diese so begabte Mannschaft blieb ungeschlagen gegen Nikosia, und dieser so wuchtige Verein war eher mit Abfindungszahlungen denn Siegprämien beschäftigt. Sie sollten sich des Fußballs besinnen. Zum Glück ist jetzt ein netter Österreicher da.

Neue Sprache lernen

SC Freiburg. Nils Petersen beklagte sich über Verblödung des Berufsfußballerstandes, sie bekommen halt nichts für den Kopf außer hohe Flanken. Mithin läge Fortbildung nahe, etwa durch Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse. Wir empfehlen Badisch, um den designierten Bundespräsidenten Christian Streich akkurater vernehmen zu können.

Video - Wutausbrüche, Weisheiten & große Emotionen: Best of Christian Streich 2017

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Häufiger reisen

FC Schalke 04. Betriebsausflüge nach Bulgarien sind besser als gar keine. Reisen erweitert Horizonte und manchmal sogar Punktestände in UEFA-Fünfjahreswertungen. Schalke hat sich lange genug mit Tagestrips an Wochenenden herumgeschlagen, es soll wieder Europa sein (was zudem einen anderen Vorsatz bedingt: weniger fernsehen, Dienstag-, Mittwoch- oder zur Not auch Donnerstagabend).

Gesünder ernähren

HSV. Ständig diese Hamburger - kann ja nur schaden auf Dauer. Schaut doch auf die Tabelle in diesem Jahr. Und im Vorjahr. Und im Jahr vor dem Vorjahr... Pommes und Ketchup dazu?

Vorsatz, keine Vorsätze zu fassen

1. FC Köln. Der Klub war nicht präpariert für Europa, er hatte sich lediglich vorgenommen, die Bundesliga zu halten, und er hatte dasselbe übrigens 2017/18 geplant. Mit einem netten Österreicher. Und einem kauzigen Sportmanager. Und ohne Lukas Podolski. Herrje. Der nette Österreicher lehrt nun beim BVB die Fußballkunst, der Sportmanager ist immer noch kauzig, aber kein Sportmanager mehr, und Lukas Podolski bietet ungefragt seine Hilfe an. Was erneut beweist, dass es am Sinnigsten ist, mit dem Vorsatz ins Jahr zu starten, keine Vorsätze zu fassen.

In diesem Sinne: frohes Neues!

Video - Tierfreund Jupp, Video-Ärger, Naldo-Mania: Die besten Fußball-Sprüche des Jahres

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