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Leon Goretzka über seinen Wechsel zum FC Bayern München

Bayern-Neuzugang Goretzka: "Komme nicht für die Bank zu Bayern"

27/06/2018 um 12:17Aktualisiert 27/06/2018 um 13:06

Bislang stehen für Leon Goretzka noch keine Einsatzminuten bei der WM zu Buche. Die Spiele gegen Mexiko und Schweden durfte der Neuzugang des FC Bayern von der Bank aus beobachten. Ob ihn in München Ähnliches erwartet? "Ich bin nicht gewechselt, um mich auf die Bank zu setzen", wird der Nationalspieler in der "Sport Bild" zitiert. Unter Bayern-Trainer Niko Kovac will er sich weiterentwickeln.

Für Einsätze als Backup oder als Startelf-Kandidat hat es für Goretzka in der Nationalmannschaft bisher nicht gereicht.

An Routinier Sami Khedira und Manchester-City-Profi Ilkay Gündogan gibt's im Moment kein Vorbeikommen.

Goretzka erklärte in "Sport Bild":

"Ich bin ein Stück weit ein anderer Fußballspieler, als die Meisten die wir für das Mittelfeld haben. Ich versuche Dynamik ins Mittelfeld zu bringen und mit tiefen Laufbewegungen Löcher aufzureißen."

Vorgeschmack auf die Bayern-Zeit?

Bei seinem neuen Klub, dem FC Bayern München, ist das Mittelfeld mit Arturo Vidal, Javi Martínez und Co. ebenfalls äußerst prominent besetzt. Dem bevorstehenden Konkurrenzkampf bei seinem neuen Arbeitgeber blickt der Ex-Schalker dennoch ambitioniert entgegen:

"Ich weiß, dass die Qualität riesig ist, aber ich bin nicht nach München gewechselt, um mich auf die Bank zu setzen. "
In Russland bislang nur im Training am Ball - Leon Goretzka

In Russland bislang nur im Training am Ball - Leon GoretzkaGetty Images

Nächsten Montag wird Neu-Trainer Niko Kovac sein erstes Mannschaftstraining an der Säbener Straße leiten. Erste Kontakte zwischen Goretzka und dem Kroaten gab es breits.

Für seinen Wechsel nach München war es dem Mittelfeld-Motor wichtig, dass der neue Trainer daran interessiert ist, Spieler weiterzuentwickeln. "Die Bayern haben mir schon damals klar gesagt, dass ein Trainer kommen wird, der dieses Kriterium erfüllt", so Goretzka.

Rudy will in München bleiben

Sebastian Rudy, der für das letzte WM-Gruppenspiel gegen Südkorea wegen eines Nasenbeinbruchs ausfällt, will indes beim deutschen Rekordmeister bleiben. "Es ist für mich in München ein Neuanfang. Ein neuer Trainer hat seine eigenen Gedanken, seine eigene Philosophie, verlangt andere Sachen", erklärte der Nationalspieler in der "Sport Bild" und ergänzte:

"Ich will Niko Kovac kennenlernen, mit ihm sprechen. Dann sieht man, wie es weitergeht."

Jetzt hofft Goretzka auf seinen ersten Einsatz in der Nationalmannschaft - vielleicht schon gegen Südkorea.

Rudy hingegen muss zusehen, dass er nach seinem Nasenbeinbruch schnell wieder einsatzfähig wird.

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