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VfL Wolfsburg - Holstein Kiel: Relegation jetzt live im TV, Livestream und Liveticker

Wolfsburg - Holstein Kiel heute im Livestream und Liveticker bei Eurosport
Von Eurosport

17/05/2018 um 22:26Aktualisiert 21/05/2018 um 18:13

Die Bundesliga-Relegation live im TV und im Livestream: Heute, am 17. Mai empfängt der VfL Wolfsburg im Hinspiel zur Relegation Holstein Kiel. VfL Wolfsburg gegen Holstein Kiel wird um 20:30 Uhr live im TV auf Eurosport 2 HD Xtra und im Live-Stream im Eurosport Player übertragen. Ihr könnt es jetzt am Computer, Tablet oder Smartphone verfolgen. Zudem gibt es einen Liveticker bei Eurosport.de.

VfL Wolfsburg - Holstein Kiel jetzt live im TV

Eurosport überträgt das Relegations-Hinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Holstein Kiel heute, am Donnerstag um 20:30 Uhr live im TV bei Eurosport 2 HD Xtra.

Kommentator ist Marco Hagemann, als Field-Reporter sind Wolfgang Nadvornik und Christian Ortlepp im Einsatz.

  • 17.05.2018, 20:30 Uhr: VfL Wolfsburg - Holstein Kiel
  • 21.05.2018, 20:30 Uhr: Holstein Kiel - VfL Wolfsburg

Wo kann ich das Spiel noch sehen?

Die Relegation im Livestream

Die große Live-Vorberichterstattung beginnt im Eurosport Player bereits 60 Minuten vor Anpfiff um 19:30 Uhr mit Eurosport Experte Matthias Sammer und Moderator Jan Henkel live aus dem Stadion.

Video - "Niemand erwartet etwas von uns": Ducksch und Kiel unbeschwert in die Relegation

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VfL Wolfsburg - Holstein Kiel heute im Liveticker

Die Aufstellungen:

Bei Wolfsburg sind Daniel Didavi und Paul Verhaegh nicht rechtzeitig fit geworden. VfL-Trainer Burno Labbadia schickt deshalb folgende Elf auf den Rasen:

  • Wolfsburg: 1 Casteels - 17 Uduokhai, 31 Knoche, 25 Brooks - 2 William, 23 Guilavogui, 8 Steffen - 10 Malli, 27 Arnold - 14 Origi, 21 Brekalo.

Trainer: Labbadia

Holstein Kiel tritt hingegen beinahe in Bestbesetzung auf. Nur Christopher Lenz fehlt aufgrund eines Infakts. Die Aufstellung der Störche:

  • Kiel: 18 Kronholm - 19 Patrick Herrmann, 3 Schmidt, 5 Czichos, 15 van den Bergh - 13 Peitz, 6 Kinsombi - 27 Schindler, 24 Drexler, 17 Lewerenz - 10 Ducksch.

Trainer: Anfang

  • Schiedsrichter: Deniz Aytekin

Rettung in Sicht: Wolfsburg lässt Kieler Überflieger abblitzen

Pflicht erfüllt, Rettung in Sicht: Der VfL Wolfsburg hat den Überfliegern von Holstein Kiel im Relegations-Hinspiel die Flügel gestutzt und darf am Ende einer Katastrophen-Saison auf den Klassenerhalt im Nachsitzen hoffen.

Das Team von Trainer Bruno Labbadia besiegte den Zweitligadritten im Duell der Gegensätze mit 3:1 (2:1) und hat am Montag alle Trümpfe in der Hand, den ersten Abstieg nach 21 Jahren in der deutschen Eliteklasse noch abzuwenden. Kiel vergab in der Schlussphase beste Möglichkeiten, der Durchmarsch rückt damit in weite Ferne.

Für die spielfreudigen Wölfe, die schon im vergangenen Jahr erst in der Sonderschicht die Klasse gehalten hatten, trafen Divock Origi (13.), Josip Brekalo (40.) und Yunus Malli (56.). Kingsley Schindler hatte für die keinesfalls chancenlosen Kieler den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (34.). Für den Außenseiter, der vor einem Jahr noch in der 3. Liga spielte, geht es um den ersten Bundesliga-Aufstieg überhaupt.

Kiel-Wunder in Wolfsburg?

Als Aufsteiger stellte Holstein Kiel auch direkt einen Torrekord auf, mit 71 Treffern sind sie das offensivstärkste Team. Der Aufstieg in die Bundesliga wäre die Krönung einer phänomenalen Saison. Allerdings sind die Störche im Relegationsduell der klare Underdog. Der Etat von Wolfsburg ist mit rund 60 Mio Euro ungefähr zehnmal so groß wie der von Holstein! Kiels Sportchef Ralf Becker sagte:

"Vielleicht verdient beim VfL einer fast so viel wie bei uns die ganze Mannschaft."

VfL-Stürmer Divock Origi gab zuletzt sogar zu, den Relegationsgegner nicht mal zu kennen. "Holstein Kiel? Nie gehört!", äußerte sichd er Wolfsburger im ZDF Sportstudio.

Relegation: Holstein Kiel glaubt an Aufstieg

In Kiel ist man vor dem Relegationsspiel gegen den VfL Wolfsburg mehr als zuversichtlich. Auch wenn die Bilanz gegen die Störche spricht (14 von 19 Duelle setzte sich bisher der Esrtligist durch), glaubt Trainer Markus Anfang an den Durchmarsch in die Bundesliga:

"Wenn wir das umsetzen, was wir in der Meisterschaft umgesetzt haben, und dann einen guten Tag erwischen, haben wir gute Möglichkeiten."

Die Kieler gehen in die Partie gegen Wolfsburg mit "Mut und der Überzeugung, dass wir guten Fußball spielen können", sagte Anfang am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Die zuletzt angeschlagenen Dominick Drexler, Patrick Hermann (beide Kapselriss), Dominik Schmidt (Muskelfaserriss) und Christopher Lenz (Infekt) trainieren bereits wieder voll.

"Alle sind auf dem Weg der Besserung, aber ob es für einen Einsatz reicht, kann man noch nicht sagen."

Markus Anfang

Markus AnfangSID

Vor Relegation: Evakuierung bei Wolfsburg-PK

Ein bisschen passe der Alarm zur angespannten Lage beim VfL, scherzte Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia danach.

"Dass die Situation bei uns besonders ist, ist keine Frage. Aber wir nehmen es so entspannt, wie es nur möglich ist. Wir wissen, was uns erwartet."

VfL hat Younes-Vertrag wieder aufgelöst

Die Liste der Klubs, bei denen Amin Younes in der nächsten Saison nicht spielen wird, wird immer länger. Nachdem der 24-Jährige bei Noch-Klub Ajax in den vergangenen Monaten für viel Unruhe sorgte und nun auch mit dem SSC Neapel im Streit liegt, soll nun auch der VfL Wolfsburg nicht mehr mit Younes planen, wie der "Kicker" berichtet.

Die Niedersachsen, die am Abend in der Relegation gegen Holstein Kiel um den Klassenerhalt kämpfen, und Younes waren sich bereits über einen Vertrag bis 2022 einig. Der 5-malige deutsche Nationalspieler hatte demnach auch bereits unterschrieben, ehe bei Wolfsburg ein Umdenken einsetzte und der Kontrakt dem Bericht zufolge wieder aufgelöst wurde.

Video - Arnold erklärt VfL-Talfahrt: "Zehn Neuzugänge - das muss sich auch erst finden"

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Taktik-Check: Darum ist Holstein Kiel so gefährlich

  • Mutiges Aufbauspiel - Holstein Kiel hat als Aufsteiger einen ungewöhnlichen Weg gewählt: Viele Aufsteiger spielen einen sehr vorsichtigen, defensiven Fußball. Kiel hingegen spielt unter Trainer Markus Anfang sehr modern und offensiv – und hat damit großen Erfolg.
  • Außenverteidiger als Spielmacher Variante 1: Die Außenverteidiger kommen sehr weit entgegen und bieten sich fast an der Eckfahne an – damit stehen sie sogar tiefer als die Innenverteidiger. Variante 2: Anstatt sich an der Linie anzubieten, rücken die Außenverteidiger ins Zentrum. Im Kieler 4-1-4-1 wird der Raum vor der Viererkette von nur einem Spieler besetzt, die Viererreihe davor steht sehr hoch.
  • Klassisch gegen den Ball - So modern Kiel auch mit dem Ball agiert, so altmodisch verteidigen sie. Grundsätzlich lässt sich ihre Formation zwar meistens als 4-1-4-1 beschreiben, doch bei gegnerischem Ballbesitz ist davon nichts zu sehen: Kiel spielt Manndeckung.
  • Der gesamte Taktik-Check
  • Deshalb muss man Kiel den Aufstig gönnen

Video - Sammer: "Wolfsburg verfügt über Qualitäten, die für Kiel neu sind"

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Schmadtke soll Wolfsburg wieder in die Erfolgsspur führen

Knapp 70 Millionen Euro für Transfers, drei Trainer und viele frustrierte Gesichter: Der VfL Wolfsburg hat in der abgelaufenen Bundesliga-Saison ein jämmerliches Bild abgegeben und ist seinen Ansprüchen meilenweit hinterhergelaufen. Im Sommer soll es einen Neuanfang bei den Niedersachsen geben. Egal, ob in der 1. oder 2. Bundesliga - das Führungschaos soll mit Jörg Schmadtke ein Ende haben.

"Da ist vieles nicht optimal gelaufen. Die Unruhe zieht sich durch alle Ebenen wie ein Roter Faden", sagte Maximilian Arnold jüngst:

"Das kommt auch ganz unten bei den Spielern an."

Und beim Trainer. Rund um die so bedeutsamen Relegations-Partien gegen Holstein Kiel ist Bruno Labbadia mangels eines Sportchefs zu einer One-Man-Show gezwungen.

Video - Heftige Wolfsburg-Kritik von Fach: "Katastrophale sportliche Planung"

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VfL Wolfsburg: wie vergangenes Jahr in der Relegation

Der VfL Wolfsburg muss wie im vergangenen Jahr in die Relegation. Damals hielten sich die "Wölfe" dank zweier 1:0-Siege gegen Eintracht Braunschweig in der Bundesliga. Die beiden Torschützen von damals, Mario Gómez und Vieirinha, sind allerdings nicht mehr dabei.

Holstein Kiel mit toller Saison

Am 33. Spieltag stand fest, dass Holstein Kiel nur ein Jahr nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga die Relegation zur Bundesliga spielen darf. Die "Störche" hatten einen Spieltag zuvor den direkten Aufstieg verpasst. Sie hätten mit einem Sieg am direkten Konkurrenten, dem 1.FC Nürnberg, vorbei ziehen können.

Holstein Kiel

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Holstein Kiel dürfte doch im eigenem Stadion bleiben

"Holstein Kiel hat durch umfangreiche Zusagen gegenüber der DFL den Weg geebnet, um bei einem Aufstieg in die Bundesliga in der kommenden Saison 2018/19 im eigenen Stadion spielen zu können."

"Kurzfristig hatte der Verein neue Unterlagen eingereicht. Begleitet von der Stadt Kiel und dem Land Schleswig-Holstein wurden erstmals konkrete Lösungsansätze zur Erfüllung der von den Profiklubs selbst beschlossenen Kriterien der Lizenzierungsordnung benannt", schrieb die Deutsche Fußball Liga in einer Pressemitteilung.

Video - "Wolfsburg steht für nichts mehr, der VfL hat versagt!"

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Kiel soll unter anderem eine Zusatztribüne installieren und muss ein Ersatzstadion benennen. Als alternative Heimspielstätte hatte Holstein Kiel offenbar schon bei Hannover 96 nachgefragt.

"Kiel hat auch bei uns angefragt", sagte 96-Chef Martin Kind der Neuen Presse:

"Ich denke, das ist eine Formalie, damit sie die Lizenz bekommen. Es ist nicht realistisch, dass sie bei uns spielen. Aber die Zusage würden wir geben."

Kiels Torgarantie heißt Marvin Ducksch

Marvin Ducksch steht ganz oben - fast ganz oben. Mit Holstein Kiel hat der 24-Jährige die Chance in der Relegation den Aufstieg in die Bundesliga perfekt zu machen. Der Aufsteiger spielte eine glänzende Saison, Ducksch überstrahlte alle. Doch bis zum märchenhaften Aufschwung in Kiel war die Karriere des Torschützenkönigs der 2. Liga geprägt von Verletzungen und Rückschlägen.

Didavi und Verhaegh bei Wolfsburg fraglich

Video - "Nicht so gelebt, wie man es als Profi sollte": Überflieger Ducksch über dunkle Zeiten

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Der VfL Wolfsburg bangt vor dem Relegationsduell gegen Holstein Kiel um Daniel Didavi und Paul Verhaegh.

Wolfsburg - Kiel: Wer ist der Favorit?

Holstein Kiel hat eine richtig starke Saison in der 2. Liga gespielt. Doch Favorit ist klar der VfL Wolfsburg, der sich am 34. Bundesliga-Spieltag mit einem 4:1 gegen Köln in die Relegation rettete.

Mit rund 60 Millionen Euro verfügen die Wölfe über einen etwa zehn mal so hohen Personaletat wie die Kieler. "In Wolfsburg verdient ein einzelner Spieler so viel wie bei uns die ganze Mannschaft", sagte Kiels Sportchef Ralf Becker.

Video - Torjäger Ducksch verrät: Das macht Kiel so stark

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Labbadia warnt vor Holstein Kiel

Der als Retter erprobte Bruno Labbadia warnt vor Holstein KIel. "Man merkt, dass die Mannschaft schon länger zusammenspielt und sehr gute Automatismen drin hat", sagte der 52-Jährige:

"Wir müssen daher eine sehr fokussierte und konzentrierte Leistung abliefern, um letztlich als Sieger vom Platz zu gehen. "

Kiels Markus Anfang fühlt sich in der Rolle des Underdogs wohl. "Wir haben keinen negativen Druck. Wir sind nicht in der Pflicht, aufzusteigen. Wir wollen diese Situation einfach genießen", sagte der Holstein-Coach:

"Wir wollen Ergebnisse erzielen, damit wir etwas Historisches schaffen."

Die Fakten zur Relegation:

  • Im Duell zwischen Wölfen und Störchen trifft der Deutsche Meister von 2009, Wolfsburg, auf den Deutschen Meister von 1912, Kiel.
  • Die letzten Duelle der 1. Mannschaften liegen bereits 26 Jahre zurück. 1991/92 trafen die Klubs zuletzt in der Oberliga Nord aufeinander.
  • In 14 von 19 Vergleichen seit 1982 setzte sich der Erstligist im Duell gegen den Zweitligisten durch (74%). Zuletzt schaffte Düsseldorf (2012 gegen Hertha BSC) den Sprung ins Oberhaus. Damals bei Fortuna: Kiels Johannes van den Bergh.
  • Das 4-1 gegen Köln am 34. Spieltag war der erste Wolfsburger Heimsieg im Jahr 2018 (zuvor 2 Remis und 5 Niederlagen), und damit auch der erste Heimsieg unter Bruno Labbadia.
  • Mit 33 Punkten spielte der VfL die schwächste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte. Die lediglich 14 Zähler in der Rückrunde waren ebenfalls ein neuer negativer Vereinsrekord sowie Ligatiefstwert.
  • Positive Relegations-Erfahrung: 2016/17 setzte sich Wolfsburg in der Relegation mit 1-0 H und 1-0 A gegen Braunschweig durch. Trainer Labbadia führte 2014/15 den Hamburger SV gegen Karlsruhe durch die Relegation (1-1 H, 2-1 n.V. A).
  • Kiel könnte als 8. Klub der Geschichte der Durchmarsch aus der Drittklassigkeit ins Oberhaus gelingen. Die Störche wären der 56. Verein der Bundesliga-Historie und der 1. Klub aus Schleswig-Holstein in Deutschlands Eliteklasse.
  • Die Störche stellten mit 71 Treffern die beste Offensive der 2. Liga und einen neuen Rekord für einen Aufsteiger aus der Drittklassigkeit auf. Marvin Ducksch wurde mit 18 Toren und 7 Assists Top-Torschütze und -Scorer im Unterhaus.
  • Negative Relegations-Erfahrung: Kiel scheiterte in der Relegation zur 2. Liga 2014/15 am TSV 1860. Nach einem 0-0 im Hinspiel unterlag die KSV Holstein in München erst in den Schlussminuten 1-2.
  • Nur Hoffenheim 2007/08 sammelte noch mehr Zähler als Neuling aus der Drittklassigkeit (60) als Kiel in dieser Saison (56, wie Union 2001/02).

Video - kicker.tv - Der Talk: Effenberg, Rolfes und Kerner über Gewinner & Verlierer der Saison

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