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Bundesliga | Darum warf Paul Breitner wohl seinen Job beim FC Bayern München hin

Aus diesem Grund warf Breitner seinen Bayern-Job wohl wirklich hin

05/12/2018 um 23:39

Im Streit zwischen Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Paul Breitner gibt es neue Details. Laut "Sport Bild" gebe es einen bestimmten Grund, warum Ehrenspielführer Breitner seinen Job als Markenbotschafter des FC Bayern München beendete. Demnach habe der 67-Jährige im Februar 2017 einen geplanten Auftritt im "BR" in der Sendung "Blickpunkt Sport" auf Wunsch der Bayern abgesagt.

Damals hatten die Münchener Streit mit dem "BR". Was Breitner dem FC Bayern angeblich übel nahm: In derselben Sendung trat der damals neue Markenbotschafter Hasan Salihamidzic auf.

Breitner fühlte sich in seiner Meinungsfreiheit eingeschränkt und kündigte kurz darauf seinen Vertrag bei Vorstand Jan-Christian Dreesen. Auf "Sport Bild"-Nachfrage erklärte der FC Bayern, Präsident Hoeneß habe nichts vom Salihamidzic-Auftritt gewusst. Das ganze sei ein interner Kommunikationsfehler gewesen.

Hoeneß: "Breitner nicht Opfer, sondern Täter"

Zuletzt wurde Breitner wegen kritischer Äußerungen zur legendären Münchener Pressekonferenz von Hoeneß und dem Bayern-Vorstand gebeten, in der Allianz Arena nicht mehr in den VIP-Bereich zu kommen. Hoeneß meinte zu Breitner:

"Paul Breitner ist nicht Opfer, sondern Täter. Paul Breitner hat in den letzten acht Jahren fast zwei Millionen Euro an Honorar bekommen für 15 bis 20 Vorträge bei Sponsoren. Er hat Anfang 2017 diesen Vertrag nach einer Auseinandersetzung mit Karl-Heinz Rummenigge, wo es auch um Presseauftritte ging, hingeschmissen."

Der Weltmeister von 1974 war insgesamt von Januar 2007 bis Ende März 2017 für Bayern als Markenbotschafter tätig.

Video - Bundesliga 1800 #58: So könnte die Bayern-Zukunft ohne Hoeneß aussehen

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