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BVB einfach unschlagbar: Die Gründe für den Derbysieg gegen Schalke

BVB einfach unschlagbar: Die Gründe für den Derbysieg

08/12/2018 um 23:21Aktualisiert 08/12/2018 um 23:54

Borussia Dortmund bleibt auch im hitzigen Revierderby auf Schalke standhaft und danach souveräner Tabellenführer in der Bundesliga. Nur kurz schien es am Samstag so, als ob S04 zumindest einen Punkt in der Veltins-Arena hätte behalten können. Dass der BVB selbstsicher auftritt kommt nicht von ungefähr, denn für den am Ende vollkommen verdienten Sieg gibt es drei Gründe.

1.) Individuelle Klasse macht den Unterschied

"Was mir gefallen hat, ist, wie die Mannschaft nach dem 1:1 reagiert hat. Sie hat besser gespielt, die Ruhe behalten, hatte mehr Ballbesitz und mehr Torchancen."

2.) Verantwortung wird geteilt

Beim BVB wird der Teamgeist mit Leben gefüllt. Das erste Bundesliga-Tor von Delaney, das die so wichtige Führung bedeutete, zeigte auch etwas anderes auf. Denn Dortmund weist nach 14 Spielen nun bereits 16 verschiedene Torschützen auf. Das ist Bundesliga-Rekord zu diesem Zeitpunkt!

Es gibt nicht - wie öfter beim BVB in der Vergangenheit - den einen Torjäger vorne drin, sondern viele Komponenten, die ineinandergreifen. Nicht nur Reus weiß:

"Die Mannschaft hat eine riesige Mentalität gezeigt. Wir müssen darauf vertrauen, was der Trainer vorgibt. Es macht unheimlich viel Spaß mit dieser Mannschaft zu arbeiten"

Missgunst oder Neid spielen kaum eine Rolle. Der Spaß, den die Kicker von Favre momentan im Training und Spiel empfinden, beflügelt alle.

3.) Schalke leistet sich zu viele Ballverluste

Königsblau kann sich nichts vorwerfen - Schalke hat alles in die Waagschale geworfen, was da war. Dass nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Stürmer Guido Burgstaller vorne die Durchschlagskraft fehlt, lag auf der Hand.

Dennoch steckten die Knappen nicht auf und fighteten. "Es war ein Spiel, in dem wir sehr griffig waren. Nach dem 1:1 hatten wir das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte", sah Schalkes Coach Domenico Tedesco. Irgendwann zollten seine Jungs dem hohen Aufwand jedoch Tribut. Die Folge waren leichte Ballverluste, die Rückwärtsbewegungen kosteten anschließend viel Kraft. "Wir hatten zu wenig Power und keinen Stürmer mehr", fasste Tedesco es treffend zusammen.

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