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Königstransfer Brandt verrät: Deshalb ging er zum BVB

Königstransfer Brandt verrät: Deshalb ging er zum BVB

11/06/2019 um 14:10

Julian Brandt gilt als der Königstransfer des BVB in diesem Sommer. Der 23-Jährige wechselt dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro zur kommenden Saison zum deutschen Vizemeister. Der "Funke Mediengruppe" verriet der Nationalspieler, warum er sich für einen Wechsel zu Borussia Dortmund entschieden hat und welche Rolle BVB-Kapitän Marco Reus dabei spielte.

"Mir fiel es nicht leicht, Leverkusen zu verlassen. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich jetzt Bock auf was Neues habe. Ich möchte mich neu beweisen. Es kann mir guttun, neue Herausforderungen zu bewältigen", sagte Brandt über seinen bevorstehenden Wechsel.

Während seiner Laufbahn bei Bayer Leverkusen absolvierte der Mittelfeldspieler 165 Bundesliga-Spiele (42 Tore, 51 Vorlagen), 35 Partien im Europacup, sowie 25 Länderspiele.

Ein Grund für seinen Transfer, so Brandt, sei die Qualität, die bei seinem neuen Verein höher ist. "Die Größenordnung ist noch mal eine andere. Das erkennt man an der Fanszene, aber auch an der internationalen Reichweite. Und der Druck ist beim BVB größer – auch medial", verriet der 23-Jährige:

"Als Dortmund in der vergangenen Saison viele Punkte Vorsprung und dann eine Schwächephase hatte, wurde darüber sehr breit diskutiert. Als wir mit Leverkusen Zehnter waren, hatte man nicht den Eindruck, dass es außen Empörung darüber gäbe. Dass es in Dortmund anders ist, kann mich prägen. Persönlich, aber auch spielerisch."

Einen wesentlichen Anteil an der personellen Verstärkung hat auch BVB-Kapitän Marco Reus, der versuchte, den gebürtigen Bremer nach Dortmund zu locken:

"Ich habe vor meinem Wechsel viel mit ihm gesprochen. Er hat mir erzählt, dass er sich sehr freuen würde, wenn ich kommen würde. Er ist ein fantastischer Spieler", so der zukünftige Dortmunder über seinen neuen Mitspieler und fügte an:

"Marco ist ein Grund, warum ich mich für Dortmund entschieden habe."

Ein konkretes Saisonziel möchte der Neuzugang, anders als Reus, der jüngst seine Sehnsucht nach der ersten Deutschen Meisterschaft offen formulierte, bei aller Anfangseuphorie jedoch nicht nennen: "Ich bin immer relativ vorsichtig bei der Zielformulierung. Ich muss erstmal ankommen, den Verein und die Mannschaft kennenlernen. Dann werde ich ein Gefühl dafür bekommen, was möglich ist."

Video - Brandt nennt die Gründe für seinen Wechsel zum BVB

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