SID

Droht FC Bayern München Ärger vom FC Chelsea und der FIFA?

Fall Hudson-Odoi: Bayern droht Ärger mit FIFA

10/01/2019 um 16:14Aktualisiert 11/01/2019 um 15:49

Dass der FC Bayern München an Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea interessiert ist, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigte im Trainingslager der Bayern in Katar erstmals offiziell: "Ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen." Diese Aussage soll Chelsea sehr verärgert haben und könnte für die Münchener zum Problem werden.

Das behauptet unter anderem "ESPN". Demnach wolle Chelsea prüfen, ob die Münchener unerlaubterweise mit dem Spieler persönlich oder seinen Beratern verhandeln. Dies scheint aktuell zwar nicht der Fall zu sein, ist laut FIFA-Regularien aber verboten.

In der Premier League sind allein solche öffentlichen Äußerungen unerwünscht.

Bayern-Sportdirektor schwärmt über Youngster

Salihamidzic weiter über Hudson-Odoi:

"Ich sehe ihn als richtig guten Spieler, der uns sicher gut zu Gesicht stehen würde. Er hat die Qualitäten, die auf unser Spiel passen. Er ist dribbelstark, schnell und hat einen guten Zug zum Tor."

Sollte es nachweisbar zu illegalen Verhandlungen gekommen sein, sind die Engländer bereit, den FC Bayern bei der FIFA zu melden.

Die Münchener warten zur Zeit angeblich auf eine Reaktion aus England. Das mittlerweile vierte Angebot in Höhe von 39 Millionen Euro soll Chelsea vorliegen.

Hudson-Odoi bevorzugt gegenüber einer Vertragsverlängerung eher einen Wechsel. 2020 läuft der Vertrag des 18-Jährigen aus.

Video - Salihamidzic verrät Transfer-Pläne: "Ein Spieler, den wir unbedingt haben wollen"

06:16
0
0