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Elf der Woche mit Jadon Sancho, Ondrej Duda, Martin Hinteregger und Ishak Belfodil

Elf der Woche: Hertha-Trio und junger Unruhestifter
Von Eurosport

11/02/2019 um 08:49Aktualisiert 12/02/2019 um 16:06

Am 21. Spieltag der Bundesliga schafften es gleich drei Spieler der Hertha BSC in die Elf der Woche von Eurosport.de. Niklas Stark, Ondrej Duda und David Selke wussten zu überzeugen. Jadon Sancho sorgte mit seinen Offensivaktionen für den Unterschied im Spiel zwischen Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim. Martin Hinteregger zeigte eine beeindruckende Zweikampfquote für Eintracht Frankfurt.

Tor:

Jiri Pavlenka (Werder Bremen): Der Tscheche machte im ersten Durchgang den Unterschied zwischen einem 3:0 und einem 3:3 gegen Augsburg. Mit teils grandiosen Paraden gegen Gregoritsch, Finnbogason und Ji sicherte Pavlenka die deutliche Halbzeitführung und hielt seinen Kasten zum fünften Mal in der laufenden Saison sauber.

Abwehr:

Marcel Halstenberg (RB Leipzig): Der 27-Jährige übernahm in der Leipziger 3-5-2-Grundformation den Part des linken Flügelverteidigers. Defensiv wurde er vor allem im zweiten Durchgang nur selten gefordert, weswegen sich Halstenberg vermehrt ins Offensivspiel einschalten konnte. Der Verteidiger schlug einige präzise Flanken und gab die meisten Torschussvorlagen (4) in der Red Bull Arena.

Niklas Stark (Hertha BSC): Mit 13 klärenden Aktionen und einer herausragenden Zweikampfquote von 87 Prozent hielt Stark die Berliner Hintermannschaft gegen stetig anrennende Gladbacher zusammen - in der Luft wie am Boden blieb er kaum zu bezwingen. Auch im Spielaufbau gab sich der Innenverteidiger enorm zuverlässig, über 90 Minuten spielte er nur einen Fehlpass.

Niklas Stark (Hertha BSC) gegen Alassane Pléa (Borussia Mönchengladbach)

Niklas Stark (Hertha BSC) gegen Alassane Pléa (Borussia Mönchengladbach)Getty Images

Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt): Die Leihgabe aus Augsburg war maßgeblich daran beteiligt, dass seine Mannschaft gegen Leipzig kein Gegentor kassierte. Der österreichische Nationalverteidiger entschied beeindruckende 14 seiner 18 Zweikämpfe für sich. Zudem hatte er vier klärende Aktionen und fing fünf Bälle ab. Hinteregger überzeugte mit tollem Stellungsspiel und erfolgreichen Tacklings.

Mittelfeld:

Ondrej Duda (Hertha BSC): Der Slowake stellte sich mit der besten Laufleistung aller Berliner (12,03 Kilometer) vollends in den Dienst der Mannschaft und wusste auch in seinem Kerngeschäft Offensive mit Spielwitz und Torgefahr zu überzeugen. Duda markierte bereits sein zehntes Saisontor und legte den 3:0-Endstand per Freistoß auf. Mit 49 Ballaktionen war er die meistgesuchte Anspielstation bei den Berlinern.

Jadon Sancho (Borussia Dortmund): Der 18-jährige Brite avancierte zum Unterschiedsspieler beim turbulenten 3:3 gegen 1899 Hoffenheim. Sancho übernahm die Rolle des Unruhestifters mit unvorhersehbaren Läufen und Dribblings mit Bravour. Fast Jede Offensivaktion lief über ihn, einen Treffer erzielte er selber, einen weiteren bereitete vor, und das dritte Tor leitete Sancho per Hackenpass durch die Beine eines TSG-Verteidigers auf Mario Götze vor.

Jadon Snacho (Borussia Dortmund) gegen TSG 1899 Hoffenheim

Jadon Snacho (Borussia Dortmund) gegen TSG 1899 HoffenheimGetty Images

Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen): Der Nationalspieler hat gegen Mainz seinen Wert weiter gesteigert und Werbung in eigener Sache gemacht. Brandt war an allen fünf Toren beteiligt und erzielte zwei Treffer selbst, wobei er jeweils eine perfekte Doppelpass-Kombination mit Kevin Volland ausführte.

Milot Rashica (Werder Bremen): Obwohl der Arbeitstag des Nationalspielers bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen Augsburg nur 36 Minuten dauerte, drückte Rashica der Partie seinen Stempel auf. Mit hoher Geschwindigkeit enteilte der Linksaußen den Augsburgern zwei Mal und schloss beide Konter mit sehenswerten Abschlüssen ab. Rashica entwickelt sich für Bremen immer mehr zu einer Stütze im Kampf um die europäischen Plätze.

Angriff:

Davie Selke (Hertha BSC): Der Berliner zeigte gegen Mönchengladbach eine überragende Leistung und war mit einem Tor sowie einer unwiderstehlichen Vorlage der unumstrittene Matchwinner am Niederrhein. Mit purer Geschwindigkeit entblößte Selke die Gladbacher Hintermannschaft ein ums andere Mal und fungierte gegen den hoch stehenden Gegner als perfekte Waffe für schnelle Gegenstöße.

Wout Weghorst (VfL Wolfsburg)

Wout Weghorst (VfL Wolfsburg)Getty Images

Wout Weghorst (VfL Wolfsburg): Der Angreifer ist ein wichtiger Faktor im Spiel der "Wölfe". Weghorst ist mit seiner Präsenz und Torgefährlichkeit essentiell und untermauerte dies gegen den SC Freiburg mit einer ganz starken Leistung. Er holte einen Elfmeter heraus, traf selbst und legte einen weiteren Treffer stark per Hacke vor.

Ishak Belfodil (TSG 1899 Hoffenheim): Mit zwei Treffern darf Belfodil in der Elf der Woche natürlich nicht fehlen. Der Stürmer musste 45 Minuten auf seinen Einsatz warten, belebte mit seiner Einwechslung zur zweiten Hälfte aber deutlich das Offensivspiel der TSG. Belfodil überzeugte als emsiger Pressingspieler, der ständige Gefahr um und im Sechzehner ausstrahlte. Sechs Torschüsse gab er ab, zwei davon fanden den Weg ins Netz: Beim 1:3 lauerte er passend am zweiten Pfosten, den Treffer zum 3:3 köpfte er ins rechte Eck.

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