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Elf der Woche: 29. Spieltag: Drei Doppelpacker und ein bärenstarker Nübel

Elf der Woche: 29. Spieltag: Drei Doppelpacker und ein bärenstarker Nübel
Von Eurosport

14/04/2019 um 22:16

Kingsley Coman und Jadon Sancho hatten mit ihren Doppelpacks für Bayern München und Borussia Dortmund maßgeblichen Anteil am Erfolg ihrer Mannschaft. Torhüter Alexander Nübel rettete Schalke 04 derweil im Abstiegskampf mit seinen Paraden gegen den 1. FC Nürnberg einen wichtigen Punkt. Eurosport.de präsentiert die Bundesliga-Elf der Woche:

Tor:

Alexander Nübel (FC Schalke): Der Schalker Torwart lieferte beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg einen ganz starken Auftritt ab. Kurz vor der Pause parierte Nübel den eigens verursachten Elfmeter grandios und trieb die Nürnberger auch in der Folge mit mehreren Großtaten regelrecht zur Verzweiflung. Insgesamt vereitelte Schalkes neuer Stammkeeper fünf Großchancen der "Clubberer" und hatte damit maßgeblichen Anteil am für Schalke so wichtigen Punktgewinn gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

Abwehr:

Alexander Nübel, Schalke 04, Bundesliga

Alexander Nübel, Schalke 04, BundesligaGetty Images

Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach): Der Schweizer Nationalspieler gewann gegen Hannover starke 80 Prozent seiner Defensivzweikämpfe und hatte mit sieben klärenden Aktionen im Strafraum großen Anteil am knappen 1:0-Erfolg seiner Borussia. Als linker Part in der Dreierkette spielte Elvedi nahezu fehlerfrei (90 Prozent Passquote) und hielt auch in der Schlussphase dem Hannoveraner Druck souverän stand.

Pavel Kadeřábek (TSG 1899 Hoffenheim): Der 26-jährige Tscheche übernahm gegen Hertha BSC wie gewohnt die Position des Rechtsverteidigers. Sich so häufig ins Offensivspiel einschalten zu können wie dieses Mal, kann er nur selten. Da Kadeřábek defensiv selten gefordert wurde, war er an vielen Hoffenheimer Angriffen beteiligt. Er gab bärenstarke fünf Torschussvorlagen und kam einmal selbst zum Abschluss.

Nico Schulz (TSG 1899 Hoffenheim): Schulz marschierte die linke Außenbahn nach Belieben auf und ab - häufiger jedoch auf, da ihn harmlose Hauptstädter in der Defensive kaum prüften. Der deutsche Nationalverteidiger spielte fünf Key Passes, einer davon war die Torvorlage zum 2:0-Endstand. Kein Kraichgauer absolvierte in dieser Partie mehr Sprints als der ehemalige Herthaner (29).

Jonathan Tah (Bayer Leverkusen): Der Nationalspieler war hauptverantwortlich dafür, dass die Gegentorflut der letzten Spiele in Stuttgat gestoppt wurde. Egal ob Santiago Gonzalez oder in der Schlussphase Mario Gomez im Leverkusener Strafraum auftauchten, Tah überzeugte mit enormer Zweikampfstärke und guter Spieleröffnung. Zudem bereitete der Innenverteidiger nach einer Ecke per Kopf die große Chance von Kevin Volland mustergültig vor (45.+1) und sorgte immer wieder für Unruhe bei ruhenden Bällen.

Mittelfeld:

Kevin Kampl (RB Leipzig): Der Slowene agierte gegen Wolfsburg als relativ offensiv ausgerichteter Sechser. Da er defensiv nicht allzu oft gefordert wurde, konnte er sich häufig ins Angriffsspiel einschalten - und das mit Erfolg. Er gab in dieser Partie die meisten Torschussvorlagen (5) und brachte seine Mannschaft durch einen sehenswerten Distanzschuss in Führung. Zudem brachte er starke knapp 91 Prozent seiner Pässe an den eigenen Mann.

Marcel Sabitzer (RB Leipzig): Sabitzer überzeugte gegen die "Wölfe" eindrucksvoll. Er hatte 14 Ballsicherungen und spielte vier Key Passes - einer davon war der Assist zum 2:0-Endstand. Außerdem gestaltete er 100 Prozent seiner Tacklings erfolgreich. Kein Akteur in dieser Partie lief mehr als der 33-malige österreichische Nationalspieler (11,65 Kilometer).

Jadon Sancho (Borussia Dortmund): Jadon Sancho ist mit 19 Jahren und 19 Tagen der jüngste Bundesliga-Profi, dem elf Tore in einer Saison gelingen. Der englische Youngster war gegen Mainz 05 die Lebensversicherung seines Teams, das in der zweiten Hälfte deutlich nachließ.

Kai Havertz (Bayer Leverkusen): Die Galawochen des Youngsters wollen einfach kein Ende nehmen. in Stuttgart überzeugte Havertz auch im Spiel gegen den Ball und gewann wichtige Zweikämpfe. Zudem zeigte sich der umworbene Youngster erneut vom Elfmeterpunkt aus eiskalt (64.) und bewies zudem Nerven, als er sich nicht provozieren ließ, als Santiago Ascacibar ihn in der Nachspielzeit anspuckte.

Angriff:

Marco Richter (FC Augsburg): Der 21-jährige Stürmer traf in der Bundesliga erst einmal - gegen Eintracht Frankfurt. Nun machte Richter gegen die Eintracht gleich einen Doppelpack perfekt. Dabei ließ er sogar noch einige Chancen auf ein drittes Tor aus und leitete den entscheidenden Treffer zum 3:1 noch mit ein.

Kingsley Coman (FC Bayern München): Unter der Woche dominierte der Franzose durch seine handfeste Auseinandersetzung mit Robert Lewandowski die Schlagzeilen - in Düsseldorf ließ Coman wieder Taten sprechen. Beim souveränen 4:1-Sieg war der Flügelflitzer bester Mann auf dem Platz, initiierte viele gefährliche Szenen und trat auch gleich doppelt als Torschütze in Erscheinung.

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