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"Kein Menschenhandel": Rummenigge schließt James-Weiterverkauf aus

"Kein Menschenhandel": Rummenigge schließt James-Weiterverkauf aus

28/05/2019 um 07:51Aktualisiert 28/05/2019 um 10:38

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat einen möglichen direkten Weiterverkauf von James Rodríguez ausgeschlossen, sollte der FC Bayern den Kolumbianer im Sommer fest verpflichten. "Wir wollen keinen Menschenhandel betreiben, um an dieser Geschichte etwas zu verdienen", sagte der 63-Jährige bei "Sky". Eine Entscheidung über den Verbleib der Real-Ausleihe sei allerdings noch nicht getroffen.

"Wir setzen uns jetzt sicherlich in der nächsten Woche zusammen und werden dann entscheiden, was wir weitermachen", meinte Rummenigge weiter.

Die spanische "AS" hatte spekuliert, die Münchner könnten James bei einer Verpflichtung direkt weiterverkaufen, um einige Millionen mehr zu verdienen.

Für 42 Millionen Euro können die Bayern den 27-Jährigen nach zwei Jahren Leihe fest an sich binden. Der aktuelle Marktwert des Kolumbianers beläuft sich aber auf rund 65 Millionen Euro (laut transfermarkt.de).

Rummenigge erklärte zu diesem Gerücht: "Das ist nicht der Stil des FC Bayern." In München habe man "so etwas zuvor noch nie getan". James hatte in der abgelaufenen Saison unter Bayern-Trainer Niko Kovac oft nur die Rolle des Ersatzspielers. Daher galt zuletzt eine Rückkehr zu Real Madrid als wahrscheinlich.

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