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Real lockte 2009 mit Mega-Ablöse: Wie Hoeneß Ribéry überzeugte

Real lockte 2009 mit Mega-Ablöse: Wie Hoeneß Ribéry überzeugte

15/05/2019 um 22:21

Franck Ribéry wird den FC Bayern München nach dieser Saison verlassen - vorerst. Nach zwölf Jahren im Trikot des FCB wird sich der Franzose eine neue Aufgabe suchen. Dabei wäre er fast schon 2009 zu Real Madrid gewechselt. Doch wie der 36-Jährige nun im Interview mit "Sport Bild" verriet, überzeugte ihn Bayern-Präsident Uli Hoeneß von einem Verbleib an der Säbener Straße.

"Isch 'abe gemacht fünf Jahre mehr", gröllte Ribéry im Sommer 2010 vom Balkon des Rathauses am Marienplatz den Fans in Rot-Weiß entgegen. Eine Nachricht wie ein Titelgewinn für die Bayern-Seele. Dabei hätte es auch ganz anders kommen können.

"An das Wechsel-Thema erinnere ich mich noch gut. Das war 2009 bis 2010, Bayern wollte mich auf keinen Fall gehen lassen", erinnert sich der Flügelflitzer heute:

"Das war verrückt damals! Sieben Top-Klubs wollten mich verpflichten. Juventus, Inter Mailand, AC Milan, Chelsea, Real Madrid, Barcelona und Manchester United - alle fragten an."

So habe sich Ribéry Gedanken gemacht, verrät er. Chelsea soll sogar 80 Millionen Euro plus den Außenverteidiger José Bosingwa für die Dienste des Franzosen geboten haben. "Das war heiß, genauso wie mit Real Madrid im selben Jahr. Real wollte 65, 70 Millionen Ablöse zahlen. Ich wusste wirklich nicht: Soll ich bleiben oder gehen?"

Hoeneß überzeugt Ribéry

Ein ganz wichtiger Faktor für den Verbleib in München war dann jedoch Hoeneß. "Wissen Sie, was Uli Hoeneß gesagt hat? 'Barcelona hat Messi, Real Madrid hat Ronaldo. Und wir haben dich'", erzählt er.

Die Überzeugungsarbeit des Präsidenten wirkte und Ribéry blieb. Heute sagt er: "Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, bei Bayern zu bleiben. Was in der Folge passiert ist, hätte ich mir nicht besser ausmalen können. Ich muss Uli Hoeneß und meinem Manager Alain Migliaccio noch einmal Danke sagen, es ist alles perfekt verlaufen."

Nun wird für Ribéry nach zwölf Jahren FC Bayern vorerst Schluss sein. Acht Mal gewann er die deutsche Meisterschaft, fünf Mal den DFB-Pokal, einmal die Champions League. Und wer weiß, in zwei Wochen könnten es dann noch zwei Titel mehr sein.

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